Boule

Rekordbeteiligung bei Deilinghofer Boule-Meisterschaft

3. Deilinghofer Boule-Turnier Siegerehrung

3. Deilinghofer Boule-Turnier Siegerehrung

Foto: Annabell Jatzke / Annabell jatzke

Deilinghofen.  Deilinghofens neuer Schützenkönig erkämpft sich mit seinem Team den Sieg.

Nicht nur in Frankreich schiebt man gerne eine ruhige Kugel, mehr und mehr schwappt die Welle der Begeisterung für Boule über die Landesgrenzen. In Hemer, Ihmert und Deilinghofen hat man schon lange die Freude am Boule-Spiel entdeckt. Die Begeisterung spiegelt auch eine neue Rekordbeteiligung beim dritten Turnier in Deilinghofen wider. Auch wenn es in gewisser Art ein Wettstreit war, standen Fairness, der Spaß am Spiel sowie die Geselligkeit auf der Anlage auf der „Insel“ im Vordergrund.

Fußballer holen sich den Boule-Titel

Nachdem im Vorjahr schon 25 Mannschaften gemeldet waren, konnte sich Charly Stenner-Borghoff, der erste Vorsitzende des ausrichtenden Kultur- und Heimatvereins Deilinghofen, in diesem Jahr über 33 Teams freuen, so dass insgesamt 99 Spieler, fast alle aus Deilinghofen, dabei waren und sage und schreibe am Samstag und Sonntag auf den drei Bahnen 113 Spiele austrugen.

Während im letzten Jahr der Kultur- und Heimatverein Deilinghofen mit seinem Team I über seinen Sieger jubeln konnte, zeigten sich diesmal die Fußballer der Sportvereinigung Deilinghofen-Sundwig von ihrer erfolgreichen Seite. Das Team bestand aus dem kaufmännischen Geschäftsführer Philipp „Jupp“ Borchmann sowie Andreas „Jone“ Jonescheit und Bodo Schweikard. Letzterer konnte bereits vor zwei Wochen jubeln, als er beim BSV Deilinghofen als neuer Schützenkönig den Thron bestieg. Bei der Siegerehrung witzelt er, dass er sich jetzt nur noch die Kreiskönigswürde sichern müsste.

Im Finale hatte das Trio von der SVDS die Knobelrunde „Stindt“ mit 7:5 geschlagen. Das kleine Finale um Platz drei bestritten das Team „Haus Eling“ und der ASV Deilinghofen, wobei sich letzteres mit 0:7 geschlagen geben musste. Für die vier besten Mannschaften gab es jeweils einen Pokal, und die Podiumsplätze konnten sogar mit Sekt auf ihren Erfolg anstoßen.

Sehr erfreut zeigte sich Charly Stenner-Borghoff auch wieder darüber, dass abseits der Boule-Bahnen die Stimmung großartig war. Zahlreiche Besucher waren in den Ernst-Loewen-Park in der Dorfmitte gekommen, um die Teams anzufeuern und gesellig zu plauschen. Dabei war bestens für das leibliche Wohl gesorgt, sei es mit Deftigem vom Grill oder Süßen vom Kuchenbüfett.

Während der erste Turniertag am Samstag vom Wetter her noch ging, drohte der zweite Tag mit den entscheidenden Spielen im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser zu fallen. Ergiebiger Starkregen machte am Sonntag die Bahnen zwischendurch unbespielbar. Das Wasser stand zentimeterhoch, so dass zunächst eine Pause eingelegt werden musste, bevor dann mit vereinten Kräften das Wasser von den Bahnen entfernt wurde und der Wettkampf in die nächste Runde gehen konnte.

Aber auch außerhalb des Boule-Turniers wird die Deilinghofer Boule-Anlage eifrig bespielt. Die Interessengemeinschaft Boule des Kultur- und Heimatvereins Deilinghofen trifft sich regelmäßig dienstags und donnerstags ab 14 Uhr zum Boule-Spiel. Dabei sind Interessierte herzlich willkommen.

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