Corona

Rund ein Drittel der Kinder besuchen Kita

Foto: Daniel Naupold / dpa

Im "eingeschränkten Pandemiebetrieb" besuchen rund ein Drittel der Kinder die Kindertagesstätten.

Hemer. Es gibt höchst unterschiedliche Rückmeldungen in NRW, wie stark die Kindertagesstätten im Lockdown frequentiert sind. Der stellvertretende NRW-Ministerpräsident Joachim Stamp hatte appelliert, dass „alle Eltern, die dazu beruflich und familiär in der Lage sind, die Kinder zuhause betreuen“. „Je weniger Kinder in die Kita sind, desto einfacher ist es für die Erzieherinnen und Erzieher (...), den Alltag dort vor Ort zu organisieren“, so Stamp. Im eingeschränkten Pandemiebetrieb ist es den Eltern überlassen, ob sie ihre Kinder zuhause betreuen oder die um zehn Stunden gekürzte Betreuungszeit in den Kitas nutzen.

In Düsseldorf nutzen fast die Hälfte der Eltern die Kita-Plätze, aus Dinslaken werden bis zu 79 Prozent gemeldet. In Hemer ist der Betreuungsbedarf offenbar deutlich geringer. Die evangelische Kindertagesstätte Mühlackerweg besuchen beispielsweise weniger als ein Drittel der sonst üblichen Kinder. In der katholischen Kita Christkönig sind es weniger als ein Viertel. In den städtischen Kindertagesstätten werden 122 von 430 Kindern betreut. Je nach Kindertagesstätte schwankt die Quote zwischen 12 und 40 Prozent. „Wir freuen uns sehr, dass die Eltern alles Erdenkliche tun, um ihre Kinder zu Hause zu betreuen und bedanken uns für diese Kraftanstrengung“, sagt Stadtsprecher Marc Giebels.

Die Betreuungsmöglichkeiten an Schulen werden in Hemer von wenigen Eltern genutzt: An der Woesteschule sind es beispielsweise aktuell 21 Kinder, rund 13 Prozent, an der Oesetalschule 20 oder an der Diesterwegschule 30 Kinder.

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