Hoverboard

Spaß auf dem Hoverboard-Parcours

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Hoverboard-Parcours im Sauerlandpark Hemer

Hoverboard-Parcours im Sauerlandpark Hemer

Foto: Michael May

Hemer.   Bei der IKZ-Familienparty geht es vor dem Café Flora um Geschicklichkeit auf zwei kleinen Rädern. Der Parcours ist von 12 bis 15 Uhr für alle geöffnet.

Wie von Geisterhand scheinen sie zu schweben, unter den Füßen nur ein Brett mit zwei Rädern – die Hoverboard-Fahrer. Bei der großen IKZ-Familienparty am Sonntag, 25. Juni, im Sauerlandpark Hemer, ruft der Kreisanzeiger zum Stelldichein der Balance-Künstler: Von 12 bis 15 Uhr ist vorm Café Flora ein Hoverboard-Parcours geöffnet. Partner bei der Aktion ist die Sparkasse Märkisches Sauerland Hemer-Menden.

Jeder, der eines der „Mini-Segways“ besitzt, ist eingeladen, sein Board mitzubringen und die Geschicklichkeit zu testen. Bunte Pylonen markieren den Weg, hinzu kommen weitere „Prüfungen“ – ob Kreise ziehen oder Durchschlängeln zwischen Zeitungsstapeln.

Im Vordergrund steht dabei kein halsbrecherischer Wettbewerb, sondern der Spaß-Faktor. So bleiben genügend Zeit und Raum, um sich auszutauschen, zu fachsimpeln, sich Tipps und Rat zu geben bei dem coolen Hobby. Olympisches Motto: Dabei sein ist alles!

Cooles Brett mitElektroantrieb

Für Simon Lötters und Luke Stember ist das keine Frage. Die 13-Jährigen aus Hennen, beide Pennäler am Märkischen Gymnasium, haben dem Iserlohner Kreisanzeiger mit ihrem fachmännischen Rat zur Seite gestanden, um den Parcours zu entwickeln – und diese Woche auch schon mal ein paar Testrunden auf der Fläche vorm Café Flora zu drehen.

12,5 Kilo wiegen die Boards der beiden Schüler, und sie beherrschen die Technik auf zwei parallelen Rädern scheinbar wie im Schlaf. Wie lange sie gebraucht haben, um mit ihren Hoverboards sicher zu fahren und zu lenken? „Einen halben Tag“, sagt Luke. „Drei Minuten“, fügt Simon mit leuchtenden Augen an. Das nötige Balancegefühl haben sie sich beim Skateboardfahren im Sommer oder beim Snowboarden im Winter geholt. Da fiel ihnen das Umsteigen auf die schmalen Hoverboards offenbar nicht schwer.

Zwölf bis 16 Stundenkilometer lässt sich als Tempo mit den Hoverboards erzielen, angetrieben von Elektromotoren, gesteuert über Füße und Gewichtsverlagerung. Auf öffentlichen Flächen ist das Fahren im Grunde unzulässig. Da sie schneller als sechs Stundenkilometer sind, gelten sie formal als „Kraftfahrzeuge“. Für die Straße wiederum wäre eine Zulassung erforderlich.

Helm und Schützernicht vergessen

Auf dem IKZ-Parcours am 25. Juni, 12 bis 15 Uhr, im Sauerlandpark gibt es hingegen freie Fahrt. Bitte Board, Helm und Schutzausrüstung nicht vergessen. Wir freuen uns auf möglichst viele Besucher.

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