Autospaß

60 Fahrzeuge zum Staunen und Erinnern

Bereits zum 13. Mal hatte der MSC Wengern zum Oldtimertreffen auf das Gelände der Firma Stawett eingeladen.

Foto: Manuela Pavlovskis

Bereits zum 13. Mal hatte der MSC Wengern zum Oldtimertreffen auf das Gelände der Firma Stawett eingeladen. Foto: Manuela Pavlovskis

Wengern.   Der Motorsportclub Wengern lud erneut zum Treffen gereifter Automobile. Die Besucher konnten sich an Glanzzeiten vieler Art erinnern.

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Bereits zum 13. Mal hatte der MSC Wengern zum Oldtimertreffen auf das Gelände der Firma Stawett eingeladen. Dieser Einladung folgten auch in diesem Jahr wieder viele stolze Besitzer mit ihren hochglanzpolierten zwei- und vierrädrigen Oldies. Mit rund 60 Fahrzeugen aller Art war die Auswahl der zu bestaunenden Gefährte wieder sehr umfangreich.

Zwei auf einer Wellenlänge

Schon früh rollten die ersten alten Schätzchen auf das Gelände. Schnell füllte sich der Platz mit Pkw, Motorrädern und Traktoren. Dank des trockenen und sonnigen Wetters konnten die Fahrzeuge mit geöffneten Türen und Fenstern den interessierten Zuschauern präsentiert werden. Die mit Abstand meisten Fenster stellte Birgitt Jähnichen aus Mönchengladbach mit ihrem Volkswagen T1 Sondermodell Samba zur Schau. Ganze 23 Fenster hat der zweifarbige VW-Bus zu bieten. „Mein Bus ist kein Museumsstück, ganz im Gegenteil. Zwar wird er gehegt und gepflegt, aber durchaus als Alltagsauto eingesetzt.“ berichtete sie voller Stolz. „Die Anreise aus Mönchengladbach dauert zwar ein wenig, ist ja kein Rennwagen, aber er macht das ganz prima!“

Zwei Motorradfahrerinnen fanden sich unabhängig voneinander auf dem Platz ein. Petra Nagel aus Bochum mit einer Royal Enfield und Mona Walter aus Dortmund mit einer NSU. „Motorrad fahrende Frauen sind heutzutage keine Exoten mehr, Motorrad-Oldtimer fahrende Frauen allerdings schon, die findet man sehr selten!“ weiss Mona Walter zu berichten. Dem konnte Petra Nagel nur zustimmen und schon waren beide Frauen auf einer Wellenlänge.

Nostalgie pur versprühte der englische Roadster MG TD Baujahr 1952 von Peter Thielemann aus Wetter. „Aber da steht doch 1953 auf dem Schild!“ erwähnte eine Besucherin. Sofort war Thielemann zur Stelle „Ja, Erstzulassung 1953! Der Wagen wurde aber 1952 gebaut! Bei diesem Fahrzeug ein Wahnsinns Unterschied. Das Fahrzeug, Ende 1952 produziert, benötigte damals einige Zeit um nach Deutschland zu kommen, da war schon mal ein Jahreswechsel drin.“

Zwerg mit 27 PS

Und noch ein Engländer, Theodor Schneider aus Volmarstein mit seinem Triumph TR6 aus dem Jahr 1972. Die 100 PS, 6 Zylinder und 2500 ccm bewegt er gerne und regelmäßig, einfach nur für schöne Ausfahrten oder zu Treffen wie hier in Wengern. Winzig steht ein roter Honda N360 aus dem Jahr 1970 in den Reihen. Ein Zwerg mit 27 PS, der 36 Sekunden benötigt, um eine Geschwindigkeit von 100 km/h zu erreichen. Eberhard Deilmann aus Hattingen nennt den Wagen, den er vor vier Jahren von Grund auf restaurierte, sein Eigen. „Der Aufwand hat sich gelohnt“, sagt er stolz. Unabhängig davon, dass er klasse aussieht, ist er sehr selten!“

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