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Adelkind lädt zum Shoppen und Klönen

Immer für einen Plausch zu haben: Adelkind-Inhaberin Anika Fricke hat ihr Modegeschäft an der Bismarckstraße umgebaut. Jetzt können Kunden nicht nur shoppen, sondern auch an Tisch oder Tresen bei einem Getränk klönen.

Foto: Elisabeth Semme

Immer für einen Plausch zu haben: Adelkind-Inhaberin Anika Fricke hat ihr Modegeschäft an der Bismarckstraße umgebaut. Jetzt können Kunden nicht nur shoppen, sondern auch an Tisch oder Tresen bei einem Getränk klönen. Foto: Elisabeth Semme

Wetter.   Shoppen mit Gemütlichkeitsfaktor bietet Anika Fricke nach dem Umbau ihres Modegeschäftes Adelkind an. Wer möchte, kann am Tresen Platz nehmen.

Shoppen mit Gemütlichkeitsfaktor – das ist für Anika Fricke ein Konzept mit Zukunft. Genau deswegen hat sie ihr Modegeschäft Adelkind an der Bismarckstraße zwei Wochen lang komplett umgebaut: Wohnzimmer, Esszimmer und Küche sollen jetzt zum Klönen und Verweilen einladen. Am heutigen Freitag, 12. Januar, gibt es zur Wiedereröffnung Sekt und Häppchen.

„Die Leute sollen sich wohlfühlen. Einkaufen kann man überall. Und einfach nur Ständer mit Klamotten in den Laden stellen, damit lockt man auch niemanden mehr hinterm Ofen hervor“, ist die Geschäftsfrau überzeugt. Deswegen hat sie ihren Laden nun wie ein Loft – also eine offene Wohnung – eingerichtet, in dessen Mittelpunkt ein rustikaler Holztisch mit vier Rattansesseln steht. Kunden, die noch auf einen Plausch bleiben möchten, können sich mit einem Kaffee und einem Stück Kuchen oder auch einem Glas Sekt gern an den Tisch setzen. Wer es noch entspannter mag, lümmelt sich auf das Sofa oder auf einen der stylischen Barhocker am (Küchen-)Tresen, der zugleich auch Verkaufstheke ist.

Idee schon lange im Kopf

„Man muss sich was einfallen lassen“, ist Anika Fricke überzeugt. Die Idee, den Laden wie eine Wohnung umzubauen und im Industrie-Stil einzurichten, habe sie schon länger im Kopf gehabt. „Es passiert ja nicht selten, dass man mal länger mit Kunden redet. Und da gab es hier bislang keine Möglichkeit, sich mal hinzusetzen.“ Als dann Vater Fritz Wittwer nach Weihnachten auch noch drei Wochen Urlaub hatte und beschäftigt werden wollte, war die Entscheidung gefallen: Ein neuer Fußboden mit Holzoptik wurde verlegt, Wände gestrichen, neue Leitungen sowie Strom- und Wasseranschlüsse verlegt, um die neue Küche voll funktionsfähig zu machen. Der Umbau des 70 Quadratmeter großen Ladenlokals ist inzwischen abgeschlossen, und Anika Fricke freut sich auf die Wiedereröffnung. Für die bekennende Wetteranerin, die in Herdecke auch das kleine Modehaus „Adelweiß“ betreibt, ist der Umbau quasi auch ein Geschenk an ihre Kunden aus Wetter. „Das Geschäft in Herdecke finden immer alle so toll. Viele sagen, dass sie sofort dort einziehen würden. Jetzt sollen die Kunden auch hier in Wetter das Gefühl bekommen, gerne bleiben zu wollen.“ Übrigens: Das Angebot – Damenbekleidung, Deko und Accessoires – ist ebenso geblieben wie die Öffnungszeiten. „Nur heute ist Ende offen“, sagt Anika Fricke und lacht.

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