Wetter/Herdecke. Jetzt auch noch ein höherer Steuersatz: Wie viel mehr können die Gastronomen nehmen, ohne dass die Gäste wegbleiben? Die Angst ist groß

Ab 1. Januar zahlen Restaurants wieder den vollen Mehrwertsteuersatz für Speisen. Das wird die Preise nach oben treiben, wie eine kleine Umfrage bei Gastronomen in Wetter und Herdecke zeigt. Komplett weiter geben werden sie den Steueraufschlag von 19 Prozent statt vorübergehend 7 Prozent aber wohl nicht. Die Gastronomen stecken in einem Dilemma: Der Spielraum für Preiserhöhungen ist klein, und keiner weiß, ab welchem Punkt die Gutmütigkeit der Kundschaft ausgereizt ist. Veronika Riepe vom Zweibrücker Hof in Herdecke sagt es so: „Es hilft schließlich nichts, wenn am Ende des Tages keine Gäste mehr kommen.“