Ruhrtalbahn

Auch im September Eisenbahnromantik mit Halt in Wengern

Der gut 60 Jahre alte Schienenbus der Ruhrtalbahn - hier auf einem Streckenabschnitt in Bommern - steuert noch bis Oktober Woche für Woche Hattingen, Witten, Wetter und Hagen an.

Foto: Ruhrtalbahn

Der gut 60 Jahre alte Schienenbus der Ruhrtalbahn - hier auf einem Streckenabschnitt in Bommern - steuert noch bis Oktober Woche für Woche Hattingen, Witten, Wetter und Hagen an.

Wengern/Ennepe-Ruhr.  Die nostalgischen Züge der Ruhrtalbahn sind wieder unterwegs und halten auch in Wengern-Ost. Allerdings fallen Fahrten am 8. September aus.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Auch im September stehen die Signale für die Fahrten der Ruhrtalbahn zwischen Hagen und Hattingen (Linie H) sowie zwischen Witten und Hattingen (Linie W) auf grün. Eisenbahnfreunde können sich auf eine Reise in die Geschichte des Bahnverkehrs freuen. Aber aufgepasst: Abweichend vom Fahrplan fällt die Fahrt auf der Linie H am nächsten Samstag, 8. September, aus.

Am Bahnsteig wartet bei den anderen Fahrten mit dem so genannten „Uerdinger Schienenbus“ der Retter der Nebenbahnen, der in den 50- und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts unterwegs war. Damals für eine Nutzungsdauer von 15 Jahren auf die Schiene gesetzt, fahren ein Motorwagen, ein Steuerwagen und ein Beiwagen fast 60 Jahre später immer noch für die Ruhrtalbahn.

„Der Einstieg lohnt sich aber nicht nur für Nostalgiker. Schließlich gibt es direkt ab den Bahnsteigkanten in Hattingen, Witten und Wetter viel zu entdecken: Burgen und Herrenhäusern, sehenswerte Altstädte und Museen, Wälder und Wasser. Zudem gibt es beste Anschlüsse an Wander- und Radwege“, weist Stefan Tigges, Geschäftsführer der Ruhrtal-Bahn, auf den Mehrwert der Linien im Ruhrtal in Sachen Freizeitgestaltung hin.

Im Pendelverkehr unterwegs

Auf der Linie H pendelt der Zug in diesem Monat an den Freitagen 7. und 21. sowie am Samstag, 22. September. Die erste Abfahrt ab Hagen ist jeweils um die Mittagszeit, letztmalig ab Hattingen startet der Schienenbus am späten Nachmittag. Die Fahrzeit pro Strecke liegt bei rund einer Stunde. Angehalten wird auf den 30 Kilometern unter anderem in Wengern-Ost, an Zeche Nachtigall und Ruine Hardenstein sowie Haus Kemnade und Burg Blankenstein.

Fahrgäste, die auf der Linie W in den Schienenbus zum Beispiel in Wengern-Ost einsteigen, erleben eine Fahrt über Wittens Eisenbahnviadukt. „Für viele sicher etwas Besonderes. Schließlich wird diese Ruhrbrücke sonst nur von Güterzügen genutzt“, nennt Tigges einen Höhepunkt der 17 Kilometer langen Strecke. Einsteigen ist im September an den Sonntagen 9., 16. 23. und 30. möglich. Je dreimal ertönt das Abfahrtssignal in Witten und Hattingen. Erstmals um 9.40 Uhr in Witten, letztmals um 18.07 Uhr (Hattingen).

Hin- und Rückfahrt auf allen Gesamtstrecken der Ruhrtalbahn kosten 20 Euro, Teilstrecken sind möglich. Für Kinder bis einschließlich 14 Jahren gilt wie schon seit Jahren: Bis zu drei von ihnen fahren in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos. Und selbstverständlich werden auch Fahrräder mitgenommen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik