Natur

Auf der Ameisenstraße kommt es niemals zu einem Stau

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Die Kita St. Gerwin in Grundschöttel hat am Tag der kleinen Forscher teilgenommen.

Die Kita St. Gerwin in Grundschöttel hat am Tag der kleinen Forscher teilgenommen.

Foto: Privat

Grundschöttel.   Grundschötteler Kita-Kinder erkunden am „Tag der kleinen Forscher“ den Wald. Die Erzieherinnen haben sie gut auf die Entdeckungsreise vorbereitet.

Leander streckt vorsichtig die Hände nach vorn. „Guckt mal, was wir gefunden haben.“ Auf seinen Fingern sitzt ein kleiner schwarzer Molch. Die Kinder schauen sich das Tier mit einer Becherlupe ganz genau an und setzen es dann behutsam zurück in den Bach.

Die Mädchen und Jungen der Kita St. Gerwin sind an diesem Vormittag Waldforscher. Die katholische Kita aus Grundschöttel will „Haus der kleinen Forscher“ werden, die Zertifizierung wird nach festen Qualitätskriterien vergeben: Dazu haben sich Erzieherinnen bereits im Bereich der Naturwissenschaften fortgebildet. „Einmal wöchentlich experimentieren die Kinder ohnehin schon in einer Forschergruppe“, sagt Einrichtungsleiterin Anna-Lena Suriel. Jetzt steht ein Waldtag an.

Entdecken, was sich bewegt

Kindertagesstätten und Grundschulen sind an dem deutschlandweiten Aktionstag „Tag der kleinen Forscher“ dazu eingeladen, die Natur zu erkunden. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Entdeck’, was sich bewegt“. Für die Kinder der Kita St. Gerwin geht es in den Wald am Heilkenspielplatz. Das Team der Erzieherinnen hat sich im Vorfeld vier Stationen zum Thema „Tiere in Bewegung“ überlegt. Da hüpfen die Kinder wie Grashüpfer über den weichen Waldboden. Hintereinander gehen sie koordiniert wie ein Tausendfüßler. Wie ein flinkes Eichhörnchen krabbeln und klettern die Mädchen und Jungen einen steilen Hang hinauf. Und auf einem mit Ästen abgesteckten Weg laufen sie wie Ameisen auf einer Ameisenstraße, ohne dass es zum Stau kommt. Für jede erfolgreich absolvierte Station erhalten die Jungen und Mädchen von einer Erzieherin einen Stempel auf den Handrücken. Am Ende überreichen sie jedem Kind einen Forscherpass.

Spannendes gibt es aber auch abseits der Stationen zu entdecken: Noah und Erik stauen das Wasser des kleinen Baches mit dicken Stöcken. Lara dreht fasziniert ein Blatt in der Hand. Lucas lässt eine Kellerassel über seinen Jackenärmel krabbeln.

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