Leserbrief

Bei Neubau in Wetter auch mal an die Zukunft denken

Aldi will beide Filialstandorte in Wetter erweitern: Die Westfalenpost berichtete, dass Am Schölliger Feld in Volmarstein ein Neubau und ein Umzug auf die andere Straßenseite geplant ist. Zur Zufahrt soll es einen neuen Kreisverkehr an der Vogelsangerstraße/Köhlerstraße geben.

Aldi will beide Filialstandorte in Wetter erweitern: Die Westfalenpost berichtete, dass Am Schölliger Feld in Volmarstein ein Neubau und ein Umzug auf die andere Straßenseite geplant ist. Zur Zufahrt soll es einen neuen Kreisverkehr an der Vogelsangerstraße/Köhlerstraße geben.

Wetter.   Die WP berichtete, dass Am Schölliger Feld in Volmarstein ein Aldineubau geplant ist. Volker Kowalski sieht das kritisch – Ein Leserbrief.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

<<<Ein Leserbrief von Volker Kowalski>>>
„Es ist schon erstaunlich, wie im Einzelhandel noch Gewinne erwirtschaftet werden. Da soll im Falle Schmandbruch ein gerade 15 Jahre altes, für viel Geld frisch renoviertes Gebäude wegen fehlender 200 Quadratmetern aufgegeben und einem nahe gelegenen Neubau weichen. Gut, wenn die so viel Geld übrig haben... Und die Stadtverwaltung freut sich auch noch darüber, um der Stadt Hagen eins auszuwischen....


Bevor hier wieder jeder Stein umgedreht und obendrein durch den geplanten Bau des Kreisverkehrs Köhlerstraße (der dritte auf weniger als einem Kilometer) für mindestens ein halbes Jahr ein heilloses Verkehrschaos angerichtet wird (kann man sich im benachbarten Haßlinghausen am Beermannshaus täglich ansehen) sollte man sich lieber Gedanken machen, wie der bestehende Bau nach der Aufgabe genutzt werden könnte.


Die Stadt sollte die nachgewiesene sinnvolle Weiterverwendung zur Bedingung für entsprechende Genehmigungen machen. Sonst sieht es in einigen Jahren dort ebenfalls aus wie in Haßlinghausen, Steinklippe nach der Aufgabe des neuwertigen Gebäudes: Es verrottet und zieht zwielichtige Gestalten und Vandalismus an. Davon haben wir hier genug. Eigentum verpflichtet! Wie wäre es alternativ damit, den hinteren Teil des bestehenden Aldi -Parkplatzes zur Autobahn hin mit einer Erweiterung zu bebauen (das sollten mehr als die fehlenden 200 Quadratmeter sein) und auf den bestehenden Parkplatz vor dem Gebäude ein zweites Parkdeck aufzubauen?
Dann bleibt der Stadtteil vor einer Bauruine verschont. Und darüber hinaus: Warum ist es schwierig, eine unkomplizierte Kreuzung unangetastet zu lassen und den wenigen Deppen, die es nicht hinbekommen, kostenpflichtig beizubringen, was in der Fahrschule versäumt wurde. Stattdessen lieber die nächste langfristige Großbaustelle aufzumachen? Und dabei ist die zu erwartende Beeinträchtigung des Verkehrs durch den geplanten Stork noch nicht mal erwähnt.“

<<< Anmerkung Ihrer Redaktion>>>

Ihre Meinung ist uns wichtig: Die Redaktion der Westfalenpost freut sich über Ihre Zuschriften. Leserbriefe geben die persönliche Meinung des Absenders wieder, dessen Adressenangaben wir prüfen. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.>>>

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben