Unterhaltung

Der Chor Tonart überzeugt in der Lichtburg mit Liedermix

Der Chor Tonart ist am Samstag gemeinsam mit den Flying Vocals

Der Chor Tonart ist am Samstag gemeinsam mit den Flying Vocals

Foto: Laura Wunderlich

Wetter.   15 begeisterte Chorsänger von Tonart gaben bekannte Lieder aus Pop, Soul und Klassik zum Besten. Unterstützt wurden sie vom Gevelsberger Chor.

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Seit 2005 besteht der Chor TonArt in Wetter. Seit 2017 leitet Matthias Ortmann die Gruppe. Jetzt hatten die Sänger seit einiger Zeit wieder ein Konzert in der Lichtburg. 15 begeisterte Sänger gaben bekannte Lieder aus Pop, Soul und Klassik zum Besten. Unterstützt wurden sie dabei von dem Gevelsberger Chor Flying Vocals, der das Konzert eröffnete.

Das Publikum ließ sich schnell mitreißen, es kam sehr gute Stimmung auf. Zu den stimmungsvollen Lieder wurde zum Teil geschnippt, zeitweise verursachte der Gesang des Chors sogar Gänsehaut. Zu jedem Lied lieferte der Chor die passende Choreographie und bekam auch dafür einen großen Applaus.

Stimmung beibehalten

TonArt steigt schwungvoll ein und hält die gute Stimmung bei. Matthias Ortmann stellt die Lieder vorab vor und gibt kleine Hinweise. Den Abend stimmt er ein mit: „Es ist total einfach, glücklich zu sein“. Und damit setzt er das Thema das Abends: „Einfach glücklich“. Schnell wird klar, hier geht es vor allem um den Spaß an der Sache.

TonArt spielt an diesem Abend einige Klassiker der Musikgeschichte und auch etwas aus dem Bereich des Pop. So singt der Chor „Hello“ (Adele), „Thinking Out Loud“ (Ed Sheeran) und „Angels“ (Robbie Williams) und begeistert das Publikum direkt. Aber auch lustige Lieder finden Platz in der Konzertabfolge, wie das „Vogellied“ oder „Moderne Kunst“ von Maybepop. Der Chor TonArt spielt außerdem auch die Lieder „Lass uns gehn‘“ von Revolverheld und „Feuer gemacht“ von Purple Schulz (arrangiert von Matthias Ortmann) zum erstem Mal. Und Matthias Ortmann, der Chorleiter ist sichtlich zufrieden: „Es ist wunderbar gelaufen, besser hätte ich mir die Premiere nicht wünschen können“, so Ortmann. Schnell wird mitgesungen und mitgeklatscht.

In der zweiten Hälfte dreht sich alles um Liebeslieder. TonArt spielt auch hier absolut zeitlose Klassiker, wie „Ticket to ride“ von den Beatles und „Who wants to live forever“ von Queen. Das Publikum hat sichtlich Spaß genauso wie zwei Frauen aus Gevelsberg, die von beiden Chören stark beeindruckt sind. „Bei dem Disney Lied kamen mir wirklich einfach die Tränen, und bei den schnelleren Liedern wollte ich am liebsten aufstehen und mittanzen.“, sagt eine von ihnen. Die andere ergänzt: „Ich finde die Interpretation der Queen-Lieder so toll, und die Choreographie zu all den Liedern passt auch einfach zu gut“.

Ein Lied vom Frühling

Nachdem Ortmann schon das Konzert für zu Ende erklärt hatte, wurden die Rufe nach einer Zugabe laut. TonArt singt noch mal einen Song von Queen, der die Situation gut trifft, es ist „Don‘t stop me now“. Außerdem hat der Chor noch ein Frühlingslied mitgebracht. In dem Song „Pog Aon“ mischt der Chor den gälischen Refrain mit deutschen Frühlingsgedichten und schafft so eine Atmosphäre, die genau zur Stimmung des Abends passt. Das Lied zum Abschluss singen der Chor TonArt und der Chor Flying Vocals. Noch einmal holen die Sänger alles aus sich heraus, und auch das Publikum scheint zufrieden zu sein.

Auch eine Frau aus Wetter ist nach der Show begeistert: „Beide Chöre ergänzen sich super.“, sagt sie, „Ich mochte das Thema mit den Liebesliedern sehr.“ Chorleiter Ortmann ist ebenso zufrieden. „Es lief wirklich nichts schief, das hat mich sehr gefreut. Außerdem hatten wir alle viel Spaß.“

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