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Dokumente der Filmkunst im Onikon Herdecke am Wochenende

Drei Dokumentarfilme sind am Wochenende im Herdecker Kino Onikon zu sehen.

Drei Dokumentarfilme sind am Wochenende im Herdecker Kino Onikon zu sehen.

Foto: Redaktion

Herdecke.   Im Onikon gibt’s am Freitag, Samstag und Sonntag ein Dokumentarfilm-Wochenende. Zu sehen sind „Mantra“ oder „Augenblicke: Gesichter einer Reise“.

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Zu einem Dokumentarfilm-Wochenende lädt das Herdecker Kino Onikon, Goethestr. 14, vom 12. bis 14. Oktober ein. Das Programm:


Mantra – Sounds into Silence: Reise nach innen und gleichzeitig weltweite Bewegung: Der Film zeigt, wie intensiv Klänge in einer pausenlos kommunizierenden Welt wirken können. Auf der Suche nach Konzentration, Gemeinschaft und Verbindung wenden sich international zahllose Menschen einer uralten Form des menschlichen Zusammentreffens zu – dem gemeinsamen Singen. Eine Form dieses Phänomens ist der so genannte „Kirtan“, bei dem Mantras gesungen werden. Auf Konzerten, Festivals, in Alltagssituationen und ungewöhnlichen Locations wie dem San Quentin Prison bei San Francisco zeigt „Mantra – Sounds into Silence“, wie sich beim Chanten Grenzen auflösen und Menschen wieder zu sich selbst finden: In hinreißenden Bildern und mitreißenden Sounds, frei von Esoterik und voller Begeisterung für das Leben.
Vorstellung im Onikon: Freitag,
12. Oktober, 20 Uhr.
Augenblicke: Gesichter einer Reise
Die 89-jährige Regie-Ikone Agnès Varda und der 33-jährige Streetart-Künstler JR machen sich mit ihrem einzigartigen Fotomobil auf, um Frankreichs Menschen und ihre Geschichten zu entdecken und zu verewigen: in überlebensgroßen Porträts an Fassaden, Zügen und Schiffscontainern. Von der Provence bis zur Normandie widmen sie ihre Kunst den Menschen – sei es dem Briefträger, dem Fabrikarbeiter oder der letzten Bewohnerin eines Straßenzugs im ehemaligen Bergbaugebiet. Landschaften verwandeln sich in Bühnen, Gesichter erzählen von vergessenen Geschichten und aus Blicken werden Begegnungen von Herzlichkeit und Humor.
Vorstellung im Onikon: Samstag, 13. Oktober, 20 Uhr.


Auf der Suche nach Ingmar Bergman: Ingmar Bergmans „Das siebente Siegel“ war der Film, der Margarethe von Trotta für das Kino begeisterte und den Wunsch in ihr weckte, selbst Regisseurin zu werden. Jahre später schließt sich der Kreis, als Bergman ausgerechnet von Trottas „Die bleierne Zeit“ als einen der Filme benennt, die ihn am meisten geprägt haben. Anlässlich des 100. Geburtstags des schwedischen Regisseurs folgt von Trotta seinen Spuren und offenbart durch ihren sehr persönlichen Blick auf sein Leben völlig überraschende Seiten der genialen Filmikone.
Vorstellung im Onikon: Sonntag, 14. Oktober um 18 Uhr

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