Wasserpest

Elodea am Hengstey- und Harkortsee 2019 nicht so dominant

Auf dem Harkortsee kommen nun immer mehr Elodea-Pflanzen zum Vorschein, offenbar aber nicht so viele wie in den Vorjahren.

Auf dem Harkortsee kommen nun immer mehr Elodea-Pflanzen zum Vorschein, offenbar aber nicht so viele wie in den Vorjahren.

Foto: Hans Blossey

Wetter/Herdecke.  Die Wasserpest Elodea scheint in diesem Jahr an Hengstey- und Harkortsee nicht so ausgeprägt zu sein. Das sagt der Ruhrverband und nennt Gründe.

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Die Situation der Wasserpflanzen in den Ruhrstauseen stellt sich – mit Ausnahme des Kemnader Sees – für die Wassersportnutzung in dieser Saison bisher unkritisch dar. Das erklärte nun Prof. Norbert Jardin, Vorstand Technik des Ruhrverbands.

Im Hengsteysee sind (außer in der Bucht unterhalb der Lennemündung) demnach kaum Bestände der bei Wassersportlern besonders unbeliebten Elodea vorhanden – und wenn, dann nur niederwüchsig und in geringen Dichten. Diese Situation sei vergleichbar mit dem Vorjahr, als erstmals seit 20 Jahren keine zusammenhängenden Wasserpflanzenbestände zu beobachten waren.

Elodea am Harkortsee verzögert

Ein deutlich verzögerter Start des Elodeawachstums ist demnach im Harkortsee zu beobachten: Hier erreichen aktuell die ersten Pflanzen die Wasseroberfläche.

Der Grund für das geringere und verzögerte Wachstum der Wasserpflanzen könnten laut Ruhrverband drei kleinere Hochwasserereignisse im ersten Quartal 2019 (Mitte Januar, Mitte Februar und Mitte März) sein.

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