Mein Gott

Erneuerung und Verwandlung als Lehre aus der Reformation

Pfarrer Johann-Christian Grote von der Ev.-Ref. Kirchengemeinde Wetter

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Die Besinnung auf die Anfänge der Reformation, aber auch eine ständige Erneuerung ist für Pfarrer Johann-Christian Grote wichtig.

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Jede Zeit kennt ihre besonderen Ereignisse, auch wir haben manches in der Weltgeschichte und in Wetter an der Ruhr mitbekommen. Entweder durch eigenes Erleben oder durch die immer präsenteren Medien. Auf unterschiedlichen Kanälen werden wir informiert und manchmal auch verwirrt. Mehr denn je kommt es darauf an, dass wir die Qualität der Quellen beurteilen und uns ein eigenes Urteil bilden können.

Die 500 Jahre zurückliegende Reformation hat zu beidem wichtige Beiträge geliefert: Die Wertschätzung möglichst originaler Überlieferung und die Ausbildung von mündigen Bürgerinnen und Bürgern in Familie, Schule und Beruf war allen Reformatorinnen und Reformatoren ein wichtiges Anliegen. Auch Dank solcher Traditionen können wir gut informiert unser Leben und das unserer Stadt Wetter gestalten.

In diesen Wochen erleben wir den Wandel der Natur um uns herum besonders eindrücklich: Goldene Herbsttage und bisweilen wilde Stürme. Momente der Ruhe und gelegentlich aufgewühlte Gefühle. Was bleibt in dieser Welt, in der Reiche und Arme einander begegnen, in der unsere Mitwelt geschützt werden muss, der Terror zum Normalfall wird und die Parteien nach Wegen in die Zukunft suchen? „Das Gras ist verdorrt und die Blume abgefallen“ – so wird es im ersten Petrusbrief 1,24 festgestellt.

Jede Zeit kennt den Wandel, und die Menschen richten sich darauf ein. Wir erleben die Renovierung der Brücke am Obergraben und den Zuzug von Flüchtlingen. Meist in Ruhe können wir friedlich in Wetter leben und uns auf die Advents- und Weihnachtszeit und das Frühjahr freuen.

Bei aller notwendigen Erneuerung und Verwandlung wollen wir dabei auch 500 Jahre nach dem Beginn der Reformation nicht vergessen, woran sich Menschen mitten im Wandel auch heute halten können. „Aber des Herrn Wort bleibt in Ewigkeit“ wird im ersten Petrusbrief fortgesetzt. Mit diesem Wort können wir uns auseinandersetzen, um sein Verständnis streiten. Gott verheißt Erneuerung und Verwandlung zum Besseren. In Wetter und in der Welt sollen sich Menschen und Dinge zum Besseren wandeln. Dabei hilft Gottes.

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