Soziales

ESV-Azubis machen erste Schritte in die Altenhilfe

Bereichsleiter Nicolas Starck (re.) sowie Pflegedienstleitungen und Praxisanleiterinnen begrüßten die neuen Azubis.

Bereichsleiter Nicolas Starck (re.) sowie Pflegedienstleitungen und Praxisanleiterinnen begrüßten die neuen Azubis.

Foto: ESV

Volmarstein.  „Hervorragende Perspektiven“: Die Evangelische Stiftung Volmarstein begrüßt acht Auszubildende.

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„Den Umgang mit Menschen finde ich vielfältig und bereichernd“, sagt Melanie Böhmer. Die 42-Jährige weiß, wovon sie spricht. Im Oktober startete sie mit acht weiteren Männern und Frauen die Ausbildung zur Altenpflegerin in der Evangelischen Stiftung Volmarstein (ESV). Vorher arbeitete Melanie Böhmer im OP und kümmerte sich dort um die Materialaufbereitung. „Die Stiftung Volmarstein bietet zum Glück viele Möglichkeiten, sich zu entwickeln oder zu verändern“, berichtet die Pflegerin. „Ich wollte mit Menschen arbeiten und habe mich vor zwei Jahren zu einem Wechsel in die Seniorenhilfe entschlossen. Und das war genau das richtige für mich.“

Die Jüngste ist erst 16

Nicolas Starck, Bereichsleiter der Seniorenhilfe, begrüßte die neuen Auszubildenden gemeinsam mit den Hausleitungen. „Die Ausbildung auf fachlich hohem Niveau ist uns genauso ein Anliegen wie die Zufriedenheit der Menschen, die wir betreuen“, so Nicolas Starck. „In der Pflege und Betreuung Verantwortung zu übernehmen, ist in Zeiten des Fachkräftemangels von enormer Bedeutung und bietet jungen Leuten hervorragende berufliche Perspektiven.“ Gemeinsam mit den Hausleitungen und Praxisanleiterinnen hieß er alle „Neuen“ herzlich willkommen, die in Einrichtungen in Hagen, Wetter, Witten und Gevelsberg arbeiten werden.

Den Auszubildenden stehen bei der praktischen Arbeit Mentoren und Praxisanleiter zur Seite. Durch den regelmäßigen Austausch untereinander entwickeln sie das Ausbildungskonzept in der Seniorenhilfe Volmarstein weiter. Jeder Azubi hat inzwischen einen festen Ansprechpartner am Einsatzort, der die praktische Ausbildung im Blick hat. Einsatzort, Ziele und Schwerpunkte für die jeweiligen Praktika werden genau geplant, Lernerfolge und -lücken systematisch ausgewertet. Die Ergebnisse fließen in die weitere praktische Ausbildung ein. Den Erfolg der Umsetzung des Konzeptes belegt unter anderem die Tatsache, dass sich in den vergangenen Jahren immer alle Auszubildenden nach ihrem Examen in der Stiftung beworben haben.

Lea Hupp ist mit 16 Jahren die jüngste Auszubildende im Jahrgang. Sie ist sich sicher, dass der Beruf für sie richtig ist. Durch die Familie lernte die junge Frau den Umgang mit pflegebedürftigen Menschen. „Hut ab vor der Entscheidung in dem Alter“, so Nicolas Strack. „Wir werden Frau Hupp natürlich besonders eng begleiten und unterstützen.“

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