Organisation

Familienhelfer: Alle Termine im EN-Kreis auf einen Blick

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Bei so vielen Terminen in der Familie ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten.

Bei so vielen Terminen in der Familie ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten.

Foto: Designit / picture alliance / Zoonar

Ennepe-Ruhr.  Den neuen Familienkalender des Ennepe-Ruhr-Kreises gibt es in gedruckter und digitaler Form.

Am Mittwoch hat Theo Krabbelgruppe, Marlene muss zum Kinderarzt, der Schornsteinfeger kommt und das Infocafé Berufsrückkehr steht an: Seit zehn Jahren hilft der Familienkalender vom Netzwerk W(iedereinstieg) EN dabei, den Überblick über alle Termine zu behalten.

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Ein Treffen von Vertreterinnen der Gevelsberger Kitas haben die Kalendermacherinnen nun genutzt, um die Jubiläumsausgabe vorzustellen und erste Exemplare zum Verteilen auszugeben. „Ein Jahrzehnt nach seiner Einführung ist der gedruckte Familienkalender gefragter denn je. Viele Eltern wollen auch in Zeiten von Apps und Smartphones nicht auf den Wandkalender im Flur verzichten, zumal unser Terminplaner gleichzeitig auch Informationsmedium für viele Themen rund um Familie und Beruf ist“, so Christel Hofschröer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Gevelsberg und eine der Kalendermacherinnen.

Der Familienkalender ist ab sofort kostenfrei im Kreisgebiet erhältlich. Zu finden sind die 10.000 Exemplare solange der Vorrat reicht unter anderem in den Rathäusern, in den Regionalstellen des Jobcenters EN, der Agentur für Arbeit, in Stadtbüchereien, Familienzentren sowie in den Beratungs- und Gleichstellungsstellen der Städte. Wie es sich für einen Familienkalender gehört, bietet jedes Monatsblatt mehrere Spalten. So sind die Termine von Klein und Groß zwischen Januar und Dezember stets im Blick. Alle drei Monate liefert jeweils eine Seite umfassende Hinweise, die auf das zugeschnitten sind, was Familien interessiert. Die Kontaktdaten der kompetenten Ansprechpersonen sind dabei stets inklusive.

Alleinerziehende im Blick

Im Blick haben die Macherinnen insbesondere Ein-Eltern-Familien sowie Wiedereinsteigerinnen und arbeitssuchende Frauen. Vorgestellt werden Erfolgsfaktoren für berufliche Weiterbildung und die Ausbildung in Teilzeit, Angebote für Familien mit geringem Einkommen und für den Übergang von Schule zum Beruf. Auch Integration und Inklusion sowie Hinweise für pflegende Beschäftigte fehlen nicht. „Mit dem Kalender wollen wir den Familien im Kreisgebiet zeigen, wer sich alles für sie einsetzt und welche Anlaufstellen es gibt. Wir wollen Hürden aus dem Weg räumen und auf interessante Feste und Orte hinweisen“, so Christa Beermann Demografiebeauftragte des Ennepe-Ruhr-Kreis und Koordinatorin des Netzwerk W(iedereinstieg) EN.

Fotos im Polaroidstil geben Einblicke in städtisches Alltagsleben und informieren über kulturelle Highlights – vom Herdecker Frühlingsfest über die Voerder Kirmes in Ennepetal bis hin zum nostalgischen Weihnachtsmarkt in Hattingen. Hofschröer: „Mit dem schön gestalteten Medium möchten wir den Familienalltag bereichern, Mut für den Wiedereinstieg machen und zu Unternehmungen anregen.“ Beratende Stellen können den Kalender in höherer Auflage bei Christa Beermann beziehen, E-Mail: C.Beermann@en-kreis.de.

Online zu finden ist der Familienkalender im Familien-Navi unter www.arbeiten-pflegen-leben.de/start.html. Diese Internetseite liefert Bürgerinnen und Bürgern im Ennepe-Ruhr-Kreis passende Unterstützungen rund um Familie und Beruf. Abrufbar sind Informationen zu Aus- und Weiterbildung und zu Fragen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder Pflege sowie Tipps und Termine. In der neuen Podcast-Reihe „reingehört“ sprechen Beraterinnen und Experten aus der Region zu allen Themen, die pflegende Angehörige bewegen.

Neben Christel Hofschröer (Stadt Gevelsberg) und Christa Beermann (EN-Kreis) zählen dieses Jahr zum Herausgeberinnen-Team Katrin Brüninghold (Stadt Hattingen), Katja Schlünder (Stadt Ennepetal), Sabine Neuhaus (Jobcenter Ennepe-Ruhr), Constanze Steinweg (AWO Ennepe-Ruhr), Yvonne Grün (Arbeitsagentur Hagen), Maren Windemuth (DRK Witten), Maren Linn van Norden (Stadt Sprockhövel) und Anke Steger (Stadt Schwelm).

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