Vandalismus

Felssicherung an der L675: Zäune an Absperrungen zerstört

Ärger während der Felssicherung: Der Landesbetrieb Straßen NRW hat Anzeige erstattet, weil Absperrzäune auf der L675 im Zillertal an der Stadtgrenze Herdecke und Wetter in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zerstört wurden.

Ärger während der Felssicherung: Der Landesbetrieb Straßen NRW hat Anzeige erstattet, weil Absperrzäune auf der L675 im Zillertal an der Stadtgrenze Herdecke und Wetter in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zerstört wurden.

Foto: Straßen NRW

Wetter/Herdecke.  Ärger wegen Felssicherungsarbeiten: Mit roher Gewalt scheinen Unbekannte Zäune an den Absperrungen zwischen Wetter und Herdecke zerstört zu haben

Über das Ignorieren und den Ärger wegen der Absperrungen während der laufenden Felssicherungsarbeiten zwischen Wetter und Herdecke hat die Redaktion mehrfach berichtet. Neue Entwicklung: Der Landesbetrieb Straßen NRW hat Anzeige erstattet, weil Bauzäune auf der L675 im Zillertal und die Absperrungen am Ruhrtal-Radweg in Wetter in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zerstört wurden. Nahe der Minigolfanlage muss jemand, so die Einschätzung von Mitarbeitern, mit „brachialer Gewalt“ vorgegangen sein, da die Konstruktion massiv befestigt war. Am Radweg wurde Nato-Stacheldraht platziert, um den Zugang aus Sicherheitsgründen komplett abzuriegeln.

Auch die Stadt Wetter ist betroffen. Anfang dieser Woche wurde die Absperrung an der zurzeit nicht befahrbaren Verbindungsstrecke des Ruhrtalradweges von Wetter nach Herdecke mutwillig zerstört, hieß es in einer Mitteilung. Wegen der immensen Schäden am Steilhang an der Wetterstraße bestehe dort Steinschlag- und damit Lebensgefahr.

„Nachdem die Baustellenschranken hier mehrfach trotz diverser Hinweisschilder einfach beiseitegerückt wurden, wurden weitere Barrieren aufgestellt, um leichtsinnige Spaziergänger und Fahrradfahrer davon abzuhalten, den Weg entlang des Harkortsees zu nutzen. Doch auch diese wurden mehrfach ignoriert.“

Jetzt gingen Vandalen noch einen Schritt weiter und zerstörten die Absperrungen vollständig. „Bei allem Verständnis für den Unmut über die Einschränkung, ist eine derart rohe Gewalt nicht nachvollziehbar. Nicht zuletzt erfüllt die Zerstörung der Absperrungen den Straftatbestand der Sachbeschädigung“, hieß es aus dem Rathaus. Die Stadt Wetter appelliert eindringlich, sich zur eigenen Sicherheit an die Sperrung des Weges zu halten und die eingerichteten Absperrungen nicht zu verstellen. Vielen scheint die Gefahr immer noch zu abstrakt. „Zudem gilt: Das Passieren trotz eines Verbots stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben