Einsatz

Feuerwehr Wetter kann Scheune nach Brand nicht mehr retten

Im Blumental zwischen Grundschöttel und Voßhöfen stand in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Scheune mit Stroh- und Heuballen in Flammen.

Im Blumental zwischen Grundschöttel und Voßhöfen stand in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Scheune mit Stroh- und Heuballen in Flammen.

Foto: Alex Talash

Grundschöttel.  Aus ungeklärter Ursache brannte eine Scheune in Grundschöttel (Im Steinhausen) nieder. Am Bauernhof konnte die Feuerwehr Schlimmeres verhindern.

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Um 3.45 Uhr am frühen Sonntagmorgen wurden die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Wetter durch Sirenen- und Funkmeldealarm aus den Betten geholt. In der Straße Im Steinhausen hatte aus bisher ungeklärter Ursache ein Gebäude neben einem Bauernhof Feuer gefangen. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand eine ca. 20 x 50 Meter große Scheune samt Inhalt in Vollbrand, heißt es in einer Mitteilung.

Große Teile des komplett aus Holz erstellten Gebäudes waren bereits eingestürzt. Für Menschen und Tiere auf dem Bauernhof bestand zu keiner Zeit eine Gefahr. In der Scheune waren größere Mengen Heu sowie ein landwirtschaftlicher Anhänger untergebracht. Ein Übergreifen auf eine benachbarte Reithalle konnte die Feuerwehr durch eine massive Riegelstellung mit mehreren Strahlrohren und einem Wasserwerfer verhindern. Parallel zur Abschirmung der Reithalle bauten die Einsatzkräfte eine Wasserversorgung über mehrere hundert Meter auf. In Absprache mit dem Eigentümer beschränkte sich die Feuerwehr auf den Schutz der Nachbargebäude, da ein direktes Ablöschen der meterhohen Heuballen laut Mitteilung zeitnah nicht möglich war.

Starke Rauchentwicklung

Am frühen Morgen begann die Feuerwehr mittels eines Radladers mit dem Auseinanderziehen des Brandgutes. Mit mehreren Strahlrohren wurden die Glutnester dann abgelöscht. Da es hierbei zu einer stärkeren Rauchentwicklung kommen konnte, wurden die Anwohner mittels Warnmeldung per NINA-App über die Löscharbeiten informiert. Die Warnmeldung für die Bevölkerung, Fenster und Türen geschlossen zu halten, wurde gegen 11.45 Uhr aufgehoben.

Der Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst geht am Sonntag weiter. Den Schutz des Stadtgebietes übernahmen unterdessen der Löschzug Alt-Wetter, die Drehleiter und die Löschgruppe Volmarstein. Die Polizei war ebenfalls vor Ort und wird nach den Löscharbeiten die Ermittlungen zur Brandursache aufnehmen. Auch Personal der Kreisfeuerwehrzentrale unterstütze die Arbeiten vor Ort und stellte Atemschutz und Schlauchmaterial zur Verfügung.

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