Feuerwehr

Feuerwehren im EN-Kreis klären Bürger über Selbsthilfe auf

Landrat Olaf Schade mit Tristan Krieger (Verband der Feuerwehr NRW), Kreisbrandmeister Rolf-Erich Rehm sowie den Ansprechpartnern der einzelnen Feuerwehren bei der Übergabe der Brandschutzkoffer.

Landrat Olaf Schade mit Tristan Krieger (Verband der Feuerwehr NRW), Kreisbrandmeister Rolf-Erich Rehm sowie den Ansprechpartnern der einzelnen Feuerwehren bei der Übergabe der Brandschutzkoffer.

Foto: Kreisfeuerwehrverband Ennepe-Ruhr

Ennepe-Ruhr.  Prävention wird bei der Feuerwehr groß geschrieben. Auch über die Möglichkeiten der Selbsthilfe klären die Feuerwehren im EN-Kreis auf.

Die Feuerwehren im Ennepe-Ruhr-Kreis führen seit Jahren erfolgreich und zielgruppenorientiert Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung als Präventionsmaßnahme durch. Auch werden die Bürgerinnen und Bürger des Kreises über die Möglichkeiten der Selbsthilfe aufgeklärt. Dies wird von vielen ehren- und hauptamtlichen Kräften - je nach Struktur der Feuerwehr - durchgeführt.

Brandschutzerziehung und -aufklärung findet sowohl in Kindergärten, Kindertagesstätten, in Grundschulen oder weiterführenden Schulen statt.

Auch Erwachsene werden regelmäßig fortgebildet. Der Verband der Feuerwehr NRW sowie die Provinzial Versicherung übergaben nun für diese wichtige Präventionsaufgabe moderne technische Mittel. Hiermit können die Lerninhalte praktisch und anschaulich dargestellt werden.

Wetter hat bereits einen Koffer

Nun wurden diese neuen Koffer im Beisein von Landrat Olaf Schade und Kreisbrandmeister Rolf-Erich Rehm an die acht Städte (Witten, Hattingen, Ennepetal, Schwelm, Gevelsberg, Sprockhövel, Herdecke und Breckerfeld) übergeben. Die Vertreter der einzelnen Feuerwehren nahmen diesen wertvollen Brandschutzkoffer an der Kreisfeuerwehrzentrale erfreut entgegen. Die Feuerwehr Wetter (Ruhr) hatte vor einigen Monaten diesen Koffer bereits bekommen.

Die Koffer enthalten eine kleine Telefonanlage zur Simulation des Notrufes. „Leider ist vielen Bürgerinnen und Bürger nicht die richtige Notrufnummer 112 bekannt. Dem wollen wir mit unserer Prävention entgegentreten“, so Tristan Krieger vom Verband der Feuerwehr NRW. http://funke-cms.abendblatt.de:8080/esc-pub-tools/methode/search.jsp?publication=nrw-multiconfig#

Ein Verbrennungsdreieck zeigt, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit überhaupt ein Brand entsteht. Rauchwarnmelder sind in NRW mittlerweile und richtigerweise gesetzlich vorgeschrieben. In vielen Haushalten fehlen diese jedoch oder sind nicht richtig installiert. So befindet sich in dem Koffer auch ein Rauchwarnmelder mit einem Prüfspray zur Auslösung und Darstellung. Auch die unterschiedlichen Farben von Handfeuermeldern (Druckknopfmelder) können über den Koffer veranschaulicht werden. Eine Fluchthaube um vor allem kleinen Kindern die Angst zu nehmen, ist auch in dem Brandschutzkoffer vorhanden. Moderationskärtchen und Infoflyer runden den Inhalt des Koffers ab.

Gemäß dem Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz sollen die Gemeinden ihre Einwohner über die Verhütung von Bränden, den sachgerechten Umgang mit Feuer, das Verhalten bei Bränden (Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung) und über Möglichkeiten der Selbsthilfe aufklären.

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