Fachausschuss

Fitness-Parcours soll in Herdecke am Flussufer entstehen

Am Ruhrtalradweg in Sichtweite des Kraftwerks Stiftsmühle soll ein Fitness-Parcours entstehen.

Foto: Steffen Gerber

Am Ruhrtalradweg in Sichtweite des Kraftwerks Stiftsmühle soll ein Fitness-Parcours entstehen. Foto: Steffen Gerber

Herdecke.   Am unteren Schulhof des Friedrich-Harkort-Gymnasiums Herdecke soll neben dem Ruhrtalradweg ein Fitness-Parcours entstehen. Politik berät darüber.

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Im November 2016 hatte die CDU-Fraktion beantragt, entlang der Ruhrauen in Herdecke die Einrichtung eines „Cross-Fit-Parcours“ zu prüfen. Dieses Thema taucht nun auf der Tagesordnung des Umwelt- und Klima-Ausschusses auf, der am morgigen Donnerstag, 14. Juni, ab 17 Uhr im Ratssaal tagt.

War der Bewegungspfad zunächst am Quartier Ruhraue vorgesehen, hat die Stadtverwaltung nun andere Pläne und begründet dies damit, dass andernorts funktionierende und gut angenommene Anlagen nie in dicht bebauten Wohngebieten stehen, sondern fast immer in Grünanlagen mit einem Freizeitbezug oder an Laufstrecken. Zwecks erhöhter Nutzung sollten diese Fitnessgeräte auch Schulen, Vereinen und Privatleuten zur Verfügung stehen.

Daher traf sich die Verwaltung mit Vertretern des TSV Herdecke, der großen Bedarf für solch ein Angebot sehe und dieses in sein Training integrieren würde, zur Standortfrage. Seither gilt das Bleichstein-Gelände mit dem Fuß- und Radweg als Favorit. Konkret im Visier ist die städtische Fläche zwischen dem Ruhrtalradweg und unteren Schulhof des Friedrich-Harkort-Gymnasiums.

Auch ein FHS-Sportlehrer signalisierte der Stadt großes Interesse an dem Parcours, an dem mehrere Leute gleichzeitig trainieren oder sich Schüler ausprobieren könnten. Der Bau neben der Skate- und Streetball-Anlage ergänze „perfekt“ das Angebot auf dem Schulhof und lasse sich in den Sportunterricht integrieren.

Erweiterungen denkbar

Die Anlage soll als „Calisthenic“-Parcours entstehen. Dieses Konzept habe sich aus der in den 1970er-Jahren entstandenen Trimm-dich-Bewegung entwickelt und will weg von isolierten Geräten in Fitnesscentern hin zu turnerischen Kraft- und Körperübungen auch im Freien. Über „Stationsschilder“ lassen sich Erklärungen platzieren. In vielen Städten sind laut Verwaltung solche Anlagen etabliert und gut besucht. Der Deutsche Olympische Sportbund war an der konzeptionellen Geräte-Entwicklung beteiligt.

Während die „Calisthenics“-Anlage rund 16 000 Euro kostet, könnten Einzelgeräte jeweils für ca. 10 000 Euro am Ruhrtalradweg den Parcours ergänzen. Das Konzept lasse sich abschnittsweise realisieren und später erweitern. Im Herdecker Haushalt ist bereits Geld dafür vorgesehen.

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