Regionalplan-Entwurf

Für Bürgermeisterin eignet sich Ender Tal nicht für Gewerbe

Im Entwurf zum Regionalplan Ruhr taucht eine Fläche südlich der Ender Talstraße (derzeit: Acker, Maisfeld, Pferdekoppel, Heimat vom Hundesportverein Herdecke) als potenzielles Gewerbegebiet auf. Ob sich zwischen den Abfahrten Westende und Kirchende Firmen ansiedeln können, entscheidet die Herdecker Politik.

Foto: Steffen Gerber

Im Entwurf zum Regionalplan Ruhr taucht eine Fläche südlich der Ender Talstraße (derzeit: Acker, Maisfeld, Pferdekoppel, Heimat vom Hundesportverein Herdecke) als potenzielles Gewerbegebiet auf. Ob sich zwischen den Abfahrten Westende und Kirchende Firmen ansiedeln können, entscheidet die Herdecker Politik.

Herdecke.   Per Stellungnahme weist die Stadt Herdecke Vorwürfe wegen der Gewerbefläche an der Ender Talstraße zurück und bewertet den Regionalplan-Entwurf.

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Bürgermeisterin Katja Strauss-Köster sei es bewusst, Herdecker Unternehmen Erweiterungsmöglichkeiten bieten zu müssen. Das Areal entlang der Ender Talstraße, das im Regionalplan-Entwurf auftaucht, hält sie dafür „auf Grund der landschaftlichen Attraktivität für ungeeignet“. So steht es in einer Erklärung der Stadt, in der diese den Vorwurf zurück weist, Bürger zu beeinflussen und Druck auszuüben.

Die Verwaltung habe über den Regionalplan, die für Herdecke darin enthaltene markanteste Entwurfsfestsetzung und das Prozedere durch eine Pressemitteilung am 28. August informiert. Zudem seien in der weiteren Berichterstattung Fragen zum besseren Verständnis der Thematik beantwortet worden.

Informieren und nicht beeinflussen

Die Stadt sieht es als ihre Aufgabe an, Bürger rechtzeitig und möglichst umfassend über Pläne des Regionalverbands Ruhr (RVR) zu informieren. Dazu gehöre die Tatsache, dass ein grundsätzlicher Bedarf an Gewerbeflächen in der Stadt besteht.

„In keiner Aussage wurde die vom RVR im Regionalplan-Entwurf als Gewerbepotenzial eingezeichnete Fläche an der Ender Talstraße als geeignet eingestuft. Wie kommt man zu dem gegenteiligen Vorwurf?“, fragt die Stadt, die auf anstehende Beratungen in der Politik verweist

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