Soziales

Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke sucht freiwillige Helfer

Während der Behandlungsalltag am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke weitergeht, wird ebenfalls an einem Notfallplan für Corona getüftelt.

Während der Behandlungsalltag am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke weitergeht, wird ebenfalls an einem Notfallplan für Corona getüftelt.

Foto: GKH

Herdecke.  Während der Behandlungsalltag am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke weitergeht, wird ebenfalls an einem Notfallplan für Corona getüftelt.

Die Zahl der Coronapatienten in der Region steigt derzeit rasch an. Das Gemeinschaftskrankenhaus bereitet sich seit Wochen auf eine Zuspitzung der Krise vor. Um für alle Fälle gewappnet zu sein, will die Klinik jetzt Freiwillige ansprechen, sich zu registrieren.

Seit Beginn der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus bereitet sich das Gemeinschaftskrankenhaus darauf vor, eine möglichst große Anzahl Corona-Patientinnen und -Patienten stationär versorgen zu können. „Wir sind zuversichtlich, die Situation gut meistern zu können. Da wir aber nicht wissen können, wie sich das Infektionsgeschehen in den kommenden Tagen und Wochen noch zuspitzen wird, möchten wir jetzt schon einmal einen Appell an die Bevölkerung richten: Wir suchen Menschen, die bereit wären, im Bedarfsfall das Krankenhaus zu unterstützen und das Pflegepersonal zu entlasten“, so Alexandra Schürmann von der Unternehmenskommunikation.

Unterstützende Tätigkeiten

Gesucht werden Personen, die mit unterstützenden Tätigkeiten dazu beitragen, dass der Ablauf im Krankenhaus auch im Falle eines Notstands weiterhin reibungslos funktioniert. Freiwillige (Mindestalter 18 Jahre) können sich ab sofort registrieren. Wenn das Krankenhaus den Einsatz benötigt, würde es sich telefonisch melden. „Vielleicht haben wir Glück und dieser Fall tritt nicht ein. Wir sind trotzdem dankbar für jeden freiwilligen Helfer, der sich jetzt schon bei uns meldet“, hofft Schürmann.

Das Formular, um sich zu registrieren, gibt es auch der Internetseite des Krankenhauses. Dort wird nach den persönlichen Daten (Name, Geburtsdatum, Telefonnummer und E-Mail) gefragt.

Danach wird abgeklärt, ob es medizinische oder pflegerische Vorkenntnisse gibt, und ein Gesundheitszeugnis vorhanden ist. Anschließend geht es um die Tätigkeit selbst.

Was bevorzugte Einsatzbereiche sind, zu welchen Zeiten die Hilfe möglich wäre und welche Tätigkeiten unterstützt werden könnten. Grundpflege, Kontrolle der Vitalzeichen, Transfer der Patienten, Essen verteilen, Hilfestellung bei der Nahrungsaufnahme, Betten und Lagern von Patienten, Reinigung, Durchführen von anthroposophischen Anwendungen sowie Fahrten zum Labor. Hinter den einzelnen Tätigkeiten sind jeweils Kästchen zum Ankreuzen aufgelistet.

https://www.gemeinschaftskrankenhaus.de/aktuelles/pressemitteilungen/detail/news/coronavirus.freiwillige.koennen.sich.fuer.notstandsfall.registrieren/ Das Blatt muss zurückgesendet werden an: unterstuetzung@gemeinschaftskrankenhaus.de

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