Karneval

Gewinnübergabe der Preise fürs beste Kostüm in der Redaktion

Kaum wiederzuerkennen: Die Mitglieder des Jugendspielmannszuges Volmarstein sind ohne Kostüm zur Gewinnübergabe in die Redaktion gekommen. Oliver Dzierzon, Matthias Bode, Alex Seim, Rita Seim, Daniela Dzierzon und Martina Taiber haben es sich aber nicht nehmen lassen, ihre Siegerpose noch einmal nachzustellen. Auf dem Foto fehlen noch Barbara Bode und Thomas Taiber.

Kaum wiederzuerkennen: Die Mitglieder des Jugendspielmannszuges Volmarstein sind ohne Kostüm zur Gewinnübergabe in die Redaktion gekommen. Oliver Dzierzon, Matthias Bode, Alex Seim, Rita Seim, Daniela Dzierzon und Martina Taiber haben es sich aber nicht nehmen lassen, ihre Siegerpose noch einmal nachzustellen. Auf dem Foto fehlen noch Barbara Bode und Thomas Taiber.

Foto: Yvonne Held

Wetter.   Der Volmarsteiner Spielmannszug freute sich über eine bleibende Erinnerung auf Leinwand gezogen. Kampfansage für die neue Session.

Erst ein schüchternes Klopfen, dann ein großes „Hallo“ – die Mitglieder des Jugendspielmannszugs kamen am Sonntag in die Redaktion, um sich ihren verdienten Preis des Karneval-Gewinnspiels abzuholen.

Als Schmetterlinge entpuppt

Rückblick: Erstmals war die Redaktion einer der Partner bei der großen Karnevalssause im wetterschen Stadtsaal. Dort hatten die Karnevalsfreunde während der Session wieder zu einem großen Kostümball eingeladen. Die Redaktion begleitete das Spektakel und bot die Gelegenheit, sich vorne am Eingang fotografieren zu lassen. Aus diesen Bilder wurde eine Fotostrecke veröffentlicht, und die Leser konnten online abstimmen, wer das schönste Kostüm hatte. Gewonnen haben am Ende die Mitglieder des Jugendspielmannszugs Volmarstein, die eigentlich gleich zwei Kostüme trugen.

„Die Idee hatten wir erst kurz vorher“, verriet Rita Seim bei der Preisübergabe. Deshalb musste alles etwas schneller gehen. Die Gruppenmitglieder hatten sich für ein Raupenkostüm entschieden, das sie nach dem Einzug in den Saal auszogen und sich wörtlich als Schmetterlinge entpuppten.

„Die Schmetterlingsflügel haben wir ins Hongkong bestellt“, erinnert sich Oliver Dzieron. „Die sind erst einen Tag vorher angekommen.“ Ganz schön knapp, doch auch das Raupenkostüm, das eigentlich ein grüner Hundetunnel war, den die Tiere beim Agility-Training nutzen, wurde erst kurz vor dem großen Auftritt umfunktioniert. Schließlich mussten dort noch Löcher geschnitten werden, um Arme, Beine und Kopf herausschauen zu lassen. Doch anscheinend arbeitet die Gruppe unter Druck am Besten, denn sie belegte nicht nur bei der Leserwertung den ersten Platz, sondern auch bei der Karnevals-Jury am Veranstaltungsabend. Eine Frage wurde allerdings an diesem Abend immer wieder gestellt, zumindest solange die Musiker noch als Raupe unterwegs waren. „,Wie geht ihr eigentlich zur Toilette?’, wurden wir gefragt. Aber es waren nur Frauen, die das interessierte“, erinnert sich Martina Taiber und lacht. Nach der Entpuppung war diese Frage dann auch beantwortet.

Platz für Leinwände gesucht

Nach der erfolgten Übergabe des Preises an die Gewinner, Fotoleinwände mit ihrem Siegerbild für jedes Mitglied der Raupe, stellten sich noch zwei Fragen: Wo werden die Bilder aufgehängt? Und, wird schon an der Titelverteidigung gearbeitet?

„Wir müssen mal gucken, wo wir die Leinwände aufhängen. Eine kommt definitiv in unseren Probenraum. Aber wir hatten nicht damit gerechnet, dass wir alle eine Leinwand bekommen“, meint Alex Seim strahlend. Eines steht aber auf jeden Fall fest: Bei der nächsten Session sind die Musiker wieder dabei mit dem Ziel der Titelverteidigung. Mit welchem Kostüm wissen sie selbst noch nicht, aber das wird sich bestimmt in den nächsten Wochen ergeben. Schließlich steht auch noch die Einlösung des Gewinns der Karnevalsfreunde aus: „Wir haben noch den Gutschein aus der Vinothek. Da sind wir bisher auch noch nicht zu gekommen“, gibt Rita Seim zu. Und bei einem Gläschen Wein werden sicherlich einige kreative Ideen besprochen.

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