Bildung

Harkort-Schule freut sich über dreifachen Friedrich

Der frühere Schulleiter Wolfgang Jähme, Christra Stronzik von der Dörken-Stiftung und Frank Mohrherr von der Sparkasse in Herdecke haben der Schule drei Figuren gespendet, Schulleiter Andreas Joksch freut sich (von links).

Der frühere Schulleiter Wolfgang Jähme, Christra Stronzik von der Dörken-Stiftung und Frank Mohrherr von der Sparkasse in Herdecke haben der Schule drei Figuren gespendet, Schulleiter Andreas Joksch freut sich (von links).

Foto: WP

Herdecke.   Das Gymnasium in Herdecke hat seinen Namenspatron jetzt in bunter Ausfertigung. An Friedrich Harkort führt kein Weg mehr vorbei, jedenfalls im Verwaltungstrakt.

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Friedrich Harkort im Namen führt die Schule schon lange. Nun hat sie auch die passenden Figuren dazu: einen Friedrich in rot, einen in blau, einen in schiefergrau. Geschenkt vom früheren Schulleiter Wolfgang Jähme, von der Dörken-Stiftung und von der Sparkasse.

„Wo gehören die Figuren besser hin als an unsere Schule“, fragt Andreas Joksch, Nachfolger von Wolfgang Jähme als Direktor des Gymnasiums in Herdecke. Für ein paar Tage hat der blaue Friedrich das Zimmer des Schulleiters geschmückt, dann ist er zu dem roten und dem schiefergrauen Pendant in den Flur des Verwaltungstraktes gezogen. Auf weißen Podesten steht das Trio, von unten mit einer Schraube festgehalten. Ein Friedrich, wie ihn die Lions in Wetter zugunsten des Kinderschutzbundes verkaufen, ist teuer. Und die Drei zusammen sind es erst recht.

Ein endgültiger Ort für die Kunststofffiguren ist noch nicht gefunden. Aber die Schule wird umfangreich in den Fluren saniert, und dann werden die „Friedrichs“ einen guten Platz im neu gestalteten Foyer finden, hofft Andreas Joksch. Auch so schon können sie in den Unterricht einbezogen werden, denn Friedrich Harkort ist in Herdecke nicht nur Namenspatron, er ist auch Thema an der Schule.

Passend zum sozialen Profil

In der Einführungswoche erfahren die Fünftklässler, wer dieser Friedrich Harkort gewesen ist,. Bislang gab es nur ein Portraitfoto vom gestrengen Herrn als Anschauungsmaterial. „Damit schreckt man die Kinder höchstens ab“, weiß Wolfgang Jähme aus Erfahrung. Da kommt Andreas Joksch der dreifache Friedrich gerade recht. „Einer kann für den Industriepionier stehen, einer für den Sozialreformer und einer für den Bildungspolitiker“, sagt der Schulleiter und blickt dabei nicht nur in die Vergangenheit. Gerade das Soziale sei fest verankert an der Schule, lässt er Christa Stronzik von der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung und Frank Mohrherr von der Sparkasse wissen. Im Schulprogramm sei das verankert, beispielsweise an der Ausbildung von Schülern zu Streitschlichtern zu erkennen.

Jetzt freut sich Joksch zunächst einmal, dass die Friedrich-Harkort-Schule beim Mein-Friedrich-Verkauf nicht leer ausgegangen ist. Die Dörken-Stiftung hatte das Projekt der Lions schon im Vorfeld unterstützt und wollte auch der Schule zu einem Kunststoff gewordenen Namenspatron verhelfen. Wolfgang Jähme hatte die gleiche Idee, und weil es Friedrich-Harkort in drei Farben gibt, kam auch noch die Sparkasse mit ins Boot. Für Christa Stronzik ist der rote Friedrich farblich klar der Favorit. Sie spricht damit auch den beiden anderen Gebern aus der Seele. „Als Trio machen sie aber auch ein schönes Bild“, findet Andreas Joksch und rückt nach dem Fototermin die drei Figuren im Flur vor dem Sekretariat wieder zurecht. Die Lehrer, das ist klar zu erkennen, kommen künftig an Friedrich Harkort nicht mehr vorbei. Jedenfalls nicht auf dem Weg zum Lehrerzimmer.

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