Konzert

Herdecke erlebt am Samstag Größen des Jazz

Am Samstag, 11. November, darf sich das Publikum auf Pablo Held und Albert Sanz (Foto) im Werner Richard Saal der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung an der Wetterstraße in Herdecke freuen.

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Am Samstag, 11. November, darf sich das Publikum auf Pablo Held und Albert Sanz (Foto) im Werner Richard Saal der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung an der Wetterstraße in Herdecke freuen. Foto: Veranstalter

Herdecke.   Die international renommierten Jazz-Künstler Pablo Held und Albert Sanz gastieren am Samstag im Werner-Richard-Saal.

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Ein Konzert aus der Reihe „Jazz“ mit Pablo Held und Albert Sanz präsentiert am Samstag, 11. November, die Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung im Werner Richard Saal.

Pablo Held, Jahrgang 1986, wuchs in einer Musikerfamilie in Hagen auf. Als Vierjähriger bekam er bereits ersten Schlagzeugunterricht, mit zehn Jahren wechselte er zum Klavier und begann mit 18 Jahren sein Jazzklavierstudium in Köln bei John Taylor und Hubert Nuss, das er mit Auszeichnung abschloss.

Vor etwa zehn Jahren, in einer Zeit, in der die Internetseite Myspace nützlich war, um Musiker aus aller Welt miteinander zu verbinden, lernten sich Albert Sanz aus Valencia (Spanien) und Pablo Held aus Köln auf diesem Wege kennen und schätzen.

Sie bemerkten schnell viele sich überschneidende musikalische Interessen und Vorlieben und einen tiefen gegenseitigen Respekt für die Musik des anderen. Nach einem Treffen in Zürich im Jahr 2014 beschlossen Albert Sanz und Pablo Held, Konzerte an zwei Flügeln zu geben. Von Jazz-Standards, Eigenkompositionen bis hin zu klassischen Werken und freier Improvisation – es wird eine besondere Gelegenheit sein, diese beiden Ausnahmepianisten im ungewöhnlichen Kontext des Piano-Duos hören zu können.

Pablo Held, Gewinner des WDR- & SWR-Jazzpreises, ist vor allem mit seinem Trio, aber auch durch Zusammenarbeit mit Jazzgrößen wie John Scofield, Chris Potter oder Dave Liebman bekannt geworden.

„Pablo Held ist zur Zeit einer der wenigen jungen Pianisten, die mit klarem Kopf und freiem Geist Bühne oder Studio betreten... Schon heute ist Pablo Held nicht nur ein fantastischer, höchst inspirierter Pianist, sondern bringt mit seinem Schaffen die lebendige deutsche Jazzszene zum ,Glühen’!“ schreibt Thomas J. Krebs in der Jazz-Zeitung.

Inspirationen des Südens

Albert Sanz ist ein Ausnahme-Musiker. Spanische und südamerikanische Inspiration vermischen sich mit afroamerikanischer Jazztradition und europäischer Klassik und werden zu einer einzigartigen Klang-Komposition auf dem Klavier. Er machte sich mit eigenen Projekten, aber auch durch Kollaborationen mit Kurt Rosenwinkel, Al Foster, Lee Konitz oder Chris Cheek einen Namen.

Mit Pablo Held und Albert Sanz erwartet alle Besucher ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) ein außergewöhnlicher Jazzabend im Werner Richard Saal an der Wetterstraße 60 in Herdecke. Der Eintritt beträgt 10 Euro. Schüler und Studenten haben freien Eintritt. Nach dem Konzert ist das Publikum eingeladen, im Foyer zu verweilen und die Künstler näher kennenzulernen.

Reservierungen sind möglich auf der Stiftungs-Website: www.doerken-stiftung.de. Diese können allerdings nur bis 12 Uhr an dem jeweiligen Konzerttag berücksichtigt werden. Reservierungen dann bitte telefonisch unter 02330-10615 (Wendland).

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