Jugendpolitik

Herdecker Wahlen für das KiJuPa haben begonnen

Machen auf die Neuwahlen zum Kinder- und Jugendparlament aufmerksam (v.on links): Natalie Haidar, KiJuPa-Geschäftsführerin Alina Boldt und Chiara Bergmann.

Machen auf die Neuwahlen zum Kinder- und Jugendparlament aufmerksam (v.on links): Natalie Haidar, KiJuPa-Geschäftsführerin Alina Boldt und Chiara Bergmann.

Foto: Stadt Herdecke

Herdecke.   Mitspracherecht für Kinder und Jugendliche: Bereits seit 20 Jahren können Jungen und Mädchen in Herdecke mitreden, mitwirken und mitgestalten.

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In diesem Jahr feiert das Herdecker Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) seinen 20. Geburtstag und kann stolz auf große Erfolge zurückblicken. Die Erfolgsgeschichte geht weiter: Mit dem Start in das neue Schuljahr haben an den weiterführenden Schulen auch die Wahlen für das neue, bereits 11. Kinder- und Jugendparlament, begonnen. Alina Boldt, neue Geschäftsführerin des KiJuPa, gibt einen Überblick über alle wichtigen Informationen zum Parlament und den Neuwahlen:

Was ist das KiJuPa?

Das KiJuPa setzt sich für die Interessen, Bedürfnisse und Wünsche von allen Kindern und Jugendlichen in Herdecke ein. Dabei wirkt es aktiv an Entscheidungsprozessen, die das Leben von Kindern und Jugendlichen in Herdecke betreffen, mit.

Es geht also um Kommunalpolitik. Bürgermeisterin Katja Strauss-Köster ist die Vorsitzende des Parlaments. Sie sorgt dafür, dass das KiJuPa immer beteiligt wird, wenn Maßnahmen der Stadt die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren.

Die Arbeit des KiJuPa findet in unterschiedlichen Arbeitskreisen wie beispielsweise „Umwelt und Stadtgestaltung“ oder „Veranstaltungen und soziale Projekte“ statt. Dort werden unter anderem die KiJuPa-Aktionen gemeinsam geplant oder auch die Sitzungen vorbereitet. In diesen großen Sitzungen treffen die Parlamentsmitglieder gemeinsam Entscheidungen und beschließen die entsprechenden Anträge.

Wer kann mitmachen?

Zur Wahl stellen können sich alle in Herdecke wohnenden und interessierten Schülerinnen und Schüler der fünften bis zehnten Jahrgangsstufe. Wer sich aufstellen lassen möchte, kann frühzeitig die Lehrerin, den Lehrer oder die Schulleitung ansprechen.

Die Kinder und Jugendlichen benötigen keine Vorkenntnisse für die Mitarbeit im KiJuPa. Gemeinsam mit Hilfe der Geschäftsführung werden sie alle Grundlagen erlernen. Zum Beispiel wird den frisch gewählten Mitgliedern bei einem Rhetorikseminar Mut zum Reden gemacht und gezeigt, wie man in einer Diskussion argumentiert.

Die Wahl: Wer? Wann? Wen?

Die Wahlen finden an den Herdecker Schulen in den ersten vier Wochen nach den Sommerferien statt. Jetzt heißt es für die Schüler der Friedrich-Harkort-Schule und der Realschule am Bleichstein: „Auf geht’s! Gebt eure Stimme ab und wählt eure Mitschüler oder lasst euch selbst zur Wahl aufstellen!“ Jede Schule erhält mehrere Mandate, also Plätze. Pro angefangene 50 Schülerinnen und Schüler gibt es ein Mandat. Insgesamt wird das Parlament also voraussichtlich aus fast 30 Mitgliedern bestehen.

Die Mitglieder werden für zwei Jahre und somit für die Dauer einer Legislaturperiode gewählt. Kinder und Jugendliche, die in Herdecke wohnen, aber eine Schule in einer anderen Stadt besuchen, können ebenfalls Mitglied im KiJuPa werden. Denn auch dafür sind vier Mandate vorgesehen. Hier können sich die Schülerinnen und Schüler der fünften bis zehnten Jahrgangsstufe bis zum 17. September bewerben. Gibt es mehr als vier Bewerbungen, entscheidet das Los.

Der Bewerbungsbogen steht auf der Homepage der Stadt Herdecke im Bereich des KiJuPa zum Download bereit: www.herdecke.de/kijupa

Und wenn ich jünger bin?

Damit auch die jüngeren Kinder der Stadt Herdecke mitreden können, gibt es einen Arbeitskreis mit dem Titel „Kooperation Grundschule“. Dafür werden an allen vier Herdecker Grundschulen zwei Vertreterinnen und Vertreter aus den dritten und vierten Klassen gewählt. Auch diese Wahlen finden in den ersten vier Wochen nach den Sommerferien statt.

Wann geht es los?

Noch vor den Herbstferien wird bereits ein Kennenlern-Treffen stattfinden. Die erste und damit konstituierende Sitzung des neu gewählten Kinder- und Jugendparlaments ist für Donnerstag, 8. November, geplant.

Wer begleitet das KiJuPa?

Das KiJuPa hat eine neue Geschäftsführerin. Alina Boldt hat die Nachfolge von Anna Baumann angetreten. Alina Boldt, einst selbst aktives KiJuPa-Mitglied, hat einen ganz persönlichen Bezug zum Herdecker Kinder- und Jugendparlament und freut sich auf die Arbeit mit den jungen Parlamentarierinnen und Parlamentariern.

„Das KiJuPa ist eine wunderbare Möglichkeit für Kinder und Jugendliche, die ihnen zustehende Partizipation aufzugreifen und durchzusetzen“, weiß Alina Boldt und ergänzt: „Die Mitglieder lernen, wie sie ihre Stimme für andere Kinder und Jugendliche einsetzen können.“

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