Soziales

Herdeckerin erlebt die ersten Tage in Quito

„Hier der Ausblick von etwa  4000 Metern Höhe auf die 2800 Meter hoch liegende Stadt Quito“, schreibt Cecilia Buchner zu ihrem spektakulären Foto.

„Hier der Ausblick von etwa 4000 Metern Höhe auf die 2800 Meter hoch liegende Stadt Quito“, schreibt Cecilia Buchner zu ihrem spektakulären Foto.

Foto: Foto: Privat

Herdecke/Quito.  Seit Anfang August ist Cecilia Buchner in Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Sie bereitet sich dort auf ihren Freiwilligendienst in Ibarra vor.

9733 Kilometer liegen zwischen Cecilia Buchners Heimatstadt Herdecke und Quito, der Hauptstadt des südamerikanischen Andenstaates Ecuador. Dort landete die 19-Jährige Anfang August, und dort absolviert sie derzeit noch ein Vorbereitungsseminar für ihr Freiwilliges Soziales Jahr (wir berichteten).

Aus der Stadt, die auf den Fundamenten einer alten Inka-Siedlung errichtet wurde, hat Cecilia Buchner ihre ersten persönlichen Eindrücke und Fotos an die Lokalredaktion geschickt. „Das Leben, das Lebensgefühl ist deutlich anders. Ob es die Menschen sind oder die Stadt mit ihrem regen Verkehr (u.a. die rasante Busfahrt, die beim ersten Mal echt beängstigend war, doch selbst das gehört jetzt zu meinem Alltag in Quito), ob es das Essen und die Sprache ist – überall erwarten einen neue Eindrücke, die man mit allen Sinnen empfängt, die es in Deutschland in diesem Sinne nicht gibt“, schreibt die 19-Jährige. Und weiter: „Es ist spannend und aufregend zugleich, und ich versuche, in ein ,ecuadorianerisches’ Leben einzutauchen. In zwei Wochen geht es dann in mein Projekt in Ibarra.“

Globales Lernen

Mit dem Programm „weltwärts“, dem entwicklungspolitischen Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) , hat die junge Herdeckerin ihr Einsatzziel in Südamerika gefunden. Der Lerndienst richtet sich an Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren. Det Nord-Süd-Austausch und das gemeinsame interkulturelle und globale Lernen stehen im Mittelpunkt. Beworben hatte sich Cecilia Buchner bei der anerkannten deutschen Entsenderorganisation Experiment e.V. für den Dienst in einem Entwicklungsprojekt. „75 Prozent der Kosten werden vom BMZ übernommen. Ansonsten ist es Aufgabe der Freiwilligen, einen Unterstützerkreis zu initiieren, um die restlichen 25 Prozent der Kosten über Spenden zusammen zu bekommen. Dieses Geld fließt dann in die Förderung der Projekte und die Organisation für interkulturelle Verständigung“, erklärt Cecilia Buchner.

Projekte für junge Leute

Für sieben verschiedene Länder konnte sie sich bewerben; „die Organisation entscheidet aber, in welches Projekt man geht“, so die junge Herdeckerin weiter. Wie bereits berichtet, wird Cecilia Buchner schon bald in Ibarra, einer Stadt in den nördlichen Anden, in Projekten für Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien und für Flüchtlinge mitarbeiten. Zwölf Monate wird Cecilia Buchner in Ecuador bleiben, um das soziale Projekt in Ibarra nach Kräften zu unterstützen. Sie selbst möchte diese Zeit und ihre neue Aufgabe fern der Heimat als „Jahr der Orientierung und Selbstfindung“ nutzen.

Wer Cecilia Buchner dabei mit einer Spende unterstützen möchte, kann diese auf das Spendenkonto des Vereins Experiment e.V. überweisen; Stichwort „weltwärts“, IBAN DE 14 3862 1500 0000 3263 26, Steyler Ethik Bank. Wer insbesondere für Cecilia spenden möchte, sollte ihr das per Mail mitteilen an cecilia-buchner@online.de. So kann das Geld, das auf dem Vereinskonto eingeht, per Ausschlussverfahren der Herdeckerin zugewiesen werden.

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