Betreuung

In Herdecke gibt’s Verzögerung bei neuer Kita des GVS

Die Schmidt-Hansen-Gruppe aus Hagen lässt gerade das ehemalige GVS-Altenheim an der Goethestraße umbauen. Auch ein neuer Kindergarten soll hier unterkommen.

Die Schmidt-Hansen-Gruppe aus Hagen lässt gerade das ehemalige GVS-Altenheim an der Goethestraße umbauen. Auch ein neuer Kindergarten soll hier unterkommen.

Foto: Klaus Görzel / WP

Herdecke.  Bei der neuen Kita an der Goethestraße in Herdecke geht’s jetzt erst im August los. Auch der Waldorfkindergarten stockt auf.

Mit der Eröffnung der neuen Kita im früheren GVS-Altenheim an der Goethestraße wird es wohl erst was am 1. August werden. Das ließ Dieter Joachimi, Beigeordneter für Jugend und Soziales bei der Stadt Herdecke, jetzt die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses wissen. Hinter anderen Startterminen wie 1. Februar oder 1. März habe immer ein Fragezeichen gestanden. Nun wird der GVS als Träger wohl zum kommenden Kindergartenjahr die Türen öffnen.

Sechste Gruppe im Waldorfkindergarten

Noch bis 20. Februar stünden die Stellenausschreibungen für die Mitarbeitenden im Netz. „Ich gehe realistischerweise vom 1. August aus“, so Joachimi. Die Tapete in der Kita sei aber bereits geklebt, konnte er nach einem Besuch kürzlich an der Goethestraße berichten.

Zusätzliche Entspannung wird auch durch den Waldorfkindergarten erwartet. Er baut gerade in Ende neu und hat zugesagt, auch noch eine sechste Gruppe aufmachen zu wollen. Morgen ist Richtfest. Ab 6. Januar 2021 könnte die neue Gruppe dazu kommen. Für Dieter Joachimi ist aber auch dieser Termin „immer noch ambitioniert“.

Andreas Disselnkötter von den Grünen wollte wissen, „ob die Plätze, die wir planen, ausreichen, dass alle Eltern mit Rechtsanspruch darauf auch einen Kindergartenplatz finden?“ Dieter Joachimi konnte weder ja noch nein zur Antwort geben. Im Januar seien die Zusagen gegeben worden, aktuell zeige sich, welche Plätze tatsächlich vergeben sind und wo doch noch etwas frei ist. Aber bis zur Sitzung des Ausschusses im März lasse sich klären, wie gut versorgt die Eltern seien. Notfalls seien weiterhin Angebote von Tagespflege ein Ausweg.

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