Scholl-Gymnasium

Jugend debattiert am GSG über anonymisierte Arbeiten

Spannende Debatten lieferten sich die Schüler auch in diesem Jahr im Geschwister-Scholl-Gymnasium.

Spannende Debatten lieferten sich die Schüler auch in diesem Jahr im Geschwister-Scholl-Gymnasium.

Foto: GSG

Wetter.   Die Jugend debattiert in Wetter: Am Geschwister-Scholl-Gymnasium fand nun wieder der Wettstreit zur Förderung von Demokratie und Sprache statt.

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Am Zeugnistag fand kürzlich das traditionelle Schulfinale von Jugend debattiert am Geschwister-Scholl-Gymnasium statt. Alexander Fischer und Stella Vucemilovic (Altersgruppe I) sowie Leonie Popp und Filip Vasileski (Altersgruppe II) überzeugten die Jury und das Publikum mit ihren Beiträgen zu zwei kontroversen Streitfragen.

„Sollen Klassenarbeiten anonymisiert geschrieben werden?“, lautete das Thema des Schulfinals von Jugend debattiert am Geschwister-Scholl-Gymnasium für die Altersgruppe I. Schulsieger Alexander Fischer (Platz 1, Klasse 9c) und Schulsiegerin Stella Vucemilovic (Platz 2, Klasse 9a) gelang es dabei am besten, ihre jeweiligen Positionen zu präsentieren. Sofija Terzic (Klasse 8c), eine der in diesem Durchgang stark vertretenen Achtklässlerinnen, erreichte Platz drei, Mattea Eichhorn (Klasse 9a) wurde Vierte.

In der Altersgruppe II, deren Finalisten diesmal ausschließlich aus der Jahrgangsstufe EF stammten, konnten sich Leonie Popp (Platz 1) und Filip Vasileski (Platz 2) für den Regionalwettbewerb in Dortmund am 23. Februar qualifizieren. Lina Nobiling (Platz 3) und Laurids Möers (Platz 4) sind ihre Vertreter. Sie debattierten die Streitfrage, ob für Jugendliche ein Smartphone-Führerschein vorgeschrieben werden solle – ein Vorschlag, dessen Relevanz das anwesende Publikum aus ca. 400 Schülern anzweifelte, wie Moderatorin Paula Brandt und Moderator Mert Akbulut ermittelten. Während der Beratungszeit der Jury überließen Letztere dem kleinen Schulorchester unter der Leitung von Annette Lucas-Sinn die Bühne.

Älteste Projektschule

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium (GSG) ist eine der ältesten Projektschulen von Jugend debattiert. Seit mehr als zehn Jahren fördert dieser Wettstreit sprachliche und politische Bildung sowie Meinungs- und Persönlichkeitsbildung. Jugend debattiert ist mit bundesweit mehr als 200 000 Teilnehmern laut Mitteilung das größte privat finanzierte Projekt zur sprachlichen und politischen Bildung in Deutschland. Der Wettbewerb findet zunächst auf Schul-, Regional- und Landesebene statt. Höhepunkt ist das Bundesfinale in Berlin, bei dem die Sprachbegabtesten mit den besten Argumenten aus ganz Deutschland aufeinandertreffen.

Sieger starten auf Regionalebene

Ab Regionalebene erhalten die Sieger als Preise, in diesem Fall vom Land Nordrhein-Westfalen, mehrtägige Seminare bei Jugend-debattiert-Trainern, die sie auf die jeweils nächste Wettbewerbsebene vorbereiten. Bundessiegerinnen und -sieger werden in das Alumniprogramm von Jugend debattiert und das Programm „fellows & friends“ der Hertie-Stiftung aufgenommen.

Die GSG-Teilnehmer des Schulfinales hatten bereits jeweils eine Qualifikation (29. und 30. Januar) zu überstehen, in denen sie acht beziehungsweise vier Konkurrenten hinter sich lassen konnten. Durch die Jury, die auch in diesem Jahr aus eigens dafür ausgebildeten aktuellen und ehemaligen Schülern sowie Lehrern der Schule bestanden, wurde nun die Reihenfolge für die folgende Regionalqualifikation (23. Februar) festgelegt. Die beiden Sieger der zwei Altersgruppen dürfen dort auf jeden Fall starten, die Ränge drei und vier weisen die Platzierten als Nachrücker aus, die zum Beispiel bei krankheitsbedingten Ausfällen zum Zuge kommen.

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