Junge Darsteller zeigen sich in Lichtburg als Hexenmeister

„Die kleine Hexe“ des YoungActors Club begeistert in der Lichtburg Wetter.  

„Die kleine Hexe“ des YoungActors Club begeistert in der Lichtburg Wetter.  

Foto: Günter Lehn

Wetter.  Der YoungActors Club begeistert in der ausverkauften Lichtburg. Für Kinderbuchklassiker haben die Sieben- bis Zwölfjährigen Monate lang geprobt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Es knisterte in der Lichtburg. Eine Mischung aus Aufgeregtheit, Vorfreude und Lampenfieber machte sich spürbar bei den jungen Darstellern des YoungActors Clubs vor der Premiere des Kinderbuchklassikers „Die kleine Hexe“ breit. Doch zunächst wurden erst mal Tische beiseite geräumt und die Bestuhlung erweitert. Immerhin zählte die Lichtburg 101 kleine und große Zuschauer bei der Aufführung im Saal in der Kaiserstraße 97 – ausverkauft!

Zum Inhalt: Die kleine Hexe mit ihrem Raben Abraxas hat es gründlich satt, dass die großen Hexen sie nicht ernst nehmen. Wenn sie beweisen kann, dass sie trotz ihrer Jugend – sie ist erst 127 Jahre alt – eine gute Hexe ist, darf sie in Zukunft am großen Hexentanz auf dem Blocksberg teilnehmen. Aber was ist schon eine „gute Hexe”? So kommt es erst mal zu einer schwierigen Prüfung vor den Oberhexen, die die kleine Hexe aber mit Bravour besteht. Nun darf sie eine richtige, große Hexe sein.

Viel Beifall und „Bravo“-Rufe

Das nutzt sie auch recht schnell aus, denn sie will ja eine liebe, nette und wohltätige Hexe sein. Die Maronen-Verkäuferin befreit sie von ihrer Dauererkältung, dem billigen Jakob beschert sie Einnahmen, und als böse Buben den herbeigezauberten Schneemann zerstören, zaubert sie ihn wieder zur vollen Pracht zurück und lässt ihn mit einem Besen die bösen Buben verhauen.

Die Krönung ihrer Hexerei ist jedoch, den alten bösen Hexen ihre Zauberkraft zu nehmen. Fortan hext die kleine Hexe allein und tut nur noch Gutes. Dabei gibt es wiederholt viel Beifall und „Bravo“-Rufe, vor allem von den jugendlichen Zuschauern.

Der YoungActors Club der Sieben- bis Zwölfjährigen brachte damit in diesem Jahr einen Kinderbuchklassiker von Ottfried Preußler auf die Bühne. Die Vorbereitungen, der Kulissenbau und die Proben dazu liefen schon ab Februar und waren durch die Sommerferien unterbrochen. Die Vorstellung unter der Leitung von der Theater-Pädagogin Mona Köhler bekam viel Beifall und kann als ein weiterer Höhepunkt der Jugendarbeit der Lichtburg Wetter und des Koffertheater Wetter bezeichnet werden.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben