Politik

Kapschack lobt Ergebnis der Sondierungsgespräche

Die Finale Fassung der Ergebnisse der Sondierungsgespräche von CDU,CSU und SPD wurde am Freitag im Willy-Brandt-Haus in Berlin bei einer Pressekonferenz verteilt

Foto: Maurizio Gambarini

Die Finale Fassung der Ergebnisse der Sondierungsgespräche von CDU,CSU und SPD wurde am Freitag im Willy-Brandt-Haus in Berlin bei einer Pressekonferenz verteilt Foto: Maurizio Gambarini

Herdecke/Berlin.   Er sei überrascht, zu welchen Zugeständnissen die Union bereit sei, sagte der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Ralf Kapschack am Freitag.

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Zu den Ergebnissen der Sondierungsgespräche zwischen SPD und CDU/CSU erklärt der heimische Bundestagsabgeordnete Ralf Kapschack (SPD), der an der Stadtgrenze von Witten und Herdecke wohnt:

„Die SPD konnte erreichen, dass einige sozialdemokratische Vorhaben Teil der Sondierungsergebnisse sind. Ich bin überrascht, zu welchen Zugeständnissen die Union bereit ist, etwa beim Rückkehrrecht von Teilzeit in Vollzeit – Zugeständnisse, zu denen sich CDU und CSU in den vergangenen vier Jahren nicht durchringen konnten.“

Es sei gut, dass es einen sozialen Arbeitsmarkt geben soll für Menschen, die lange arbeitslos sind. Das schaffe Perspektiven und habe auch etwas mit Würde zu tun. 4200 Menschen im Ennepe-Ruhr-Kreis sind langzeitarbeitslos, also länger als ein Jahr ohne Beschäftigung. Kapschack: „Sie brauchen unsere Unterstützung.“ Ein Erfolg der SPD sei außerdem, dass das Rentenniveau bis 2025 bei 48 Prozent gesichert werde und die Beträge stabil blieben.

Für Kinder habe die SPD unter anderem erreichen können, dass Grundschüler einen Anspruch auf Ganztagsbetreuung erhalten sollen und einkommensschwachen Familien das Mittagessen ihrer Kinder in Kita und Schule erstattet werden soll. Kein Kind dürfe ausgegrenzt werden oder weniger Chancen haben, nur weil seine Eltern nicht so viel Geld haben wie andere Eltern.

„Krankenkassenbeiträge sollen endlich wieder zu gleichen Teilen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer gezahlt werden. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit“, so Kapschack. Ein Sofortprogramm für mehr Beschäftigte in der Pflege sei richtig und wichtig.

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