Kultur

Koepchenwerk in Herdecke gerettet

Vor wenigen Wochen war Bauminister Groschek und die Stiftung Industriedenkmal  zu Gast in Herdecke, um sich die historische Anlagen anzuschauen. Das Koepchenwerk liegt direkt am Ruhrtalradweg.

Vor wenigen Wochen war Bauminister Groschek und die Stiftung Industriedenkmal zu Gast in Herdecke, um sich die historische Anlagen anzuschauen. Das Koepchenwerk liegt direkt am Ruhrtalradweg.

Foto: Klaus Görzel

Herdecke.   Das Koepchenwerk am Ufer des Hengsteysees ist gerettet. Die Stiftung Industriekultur hat das historische Kraftwerk übernommen.

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Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur übernimmt das Koepchenwerk. Damit ist das historische Pumpspeicherkraftwerk gesichert. Das Stiftungseigentum umfasst die historische Maschinenhalle mit Kommandohaus inklusive der vier originalen Maschinensätze, jeweils bestehend aus Turbine, Motorgenerator, Kupplung und Pumpe, das oberhalb des Werks am Hang gelegene Schieberhaus mit dem markanten RWE-Schriftzug und die vier ebenso landschaftsprägenden Rohrleitungen.

Im Anschluss an die 21. Sitzung des Kuratoriums auf der Kokerei Hansa in Dortmund unter Vorsitz von Bauminister Michael Groschek, konnte Bürgermeisterin Katja Strauss-Köster die gute Nachricht gleich persönlich in Empfang nehmen. Nach den über Monate dauernden Verhandlungen über Erhalt oder Abriss war sie natürlich erleichtert.

Karola Geiß-Netthöfel, Mitglied des Vorstands der Industriedenkmalstiftung und zugleich Direktorin des Regionalverbandes Ruhr, ist ebenfalls sehr erfreut über die Entscheidung des Kuratoriums. „Wir können das hochrangige Denkmal nun intensiver in unsere Konzepte der Regional- und Landschaftsplanung einbinden. Durch den dauerhaften Erhalt des Koepchenwerks behält das Ruhrtal eine zentrale Landmarke, die schon jetzt durch den markanten Schriftzug das beliebte Freizeitareal entlang der Ruhr aufwertet.“

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