Ernährung

Krankenhausessen wird mit Herdecker Hilfe gesund und lecker

Bei Rebional in Herdecke wird auf Frische gesetzt.

Bei Rebional in Herdecke wird auf Frische gesetzt.

Foto: Rebional / WP

Herdecke.  Wer schon einmal im Krankenhaus Mahlzeiten zu sich nehmen musste weiß, dass nicht immer alles appetitlich ist. Rebional weiß, wie es besser geht.

Mal eben die Ernährung umstellen, ist schon in einem Privathaushalt nicht so einfach, doch in einer Großküche, in der täglich 1000 Gerichte hergestellt werden sollen, ist das eine echte Herausforderung. Vor diesem Problem standen auch die LWL-Kliniken in Dortmund. Sie suchten nach dem Neubau der hauseigenen Küche einen Catering-Partner. Die Ansprüche sind hoch: Sie benötigen täglich 1000 regionale, frisch gekochte, gesunde, ausgewogene Gerichte, die obendrein noch lecker sind. Ein nachhaltiger Partner sollte es sein, der den Umstellungsprozess intensiv begleitet.

Gefunden wurde dieser vor zweieinhalb Jahren in Rebional, dem Herdecker Gastronom für Gemeinschaftsverpflegung mit Bio-Qualität. Das Fazit der Umstellung von teilweiser Convenience- auf noch mehr frisch gekochte Mahlzeiten fällt sehr positiv aus. „Uns war es wichtig, gemeinsam mit dem neuen Catering-Partner den Bio-Anteil in der Versorgung zu erhöhen und viel mehr regionale Lebensmittel einzusetzen. Nachhaltigkeit, Verantwortung und guter Geschmack spielten bei der Entscheidung eine große Rolle. Die Führung durch die Rebional-Zentralküche in Herdecke und der Präsentation des Bio-Konzeptes, hat uns nach der Entscheidung mit einem guten Gefühl bestärkt“, erinnert sich Professor Dr. Jens Bothe, Kaufmännischer Direktor der LWL-Kliniken. „Ein weiteres Ziel unserer Ausschreibung war neben der Nachhaltigkeit die Ausweitung der Speiseherstellung in unserer neuen Küche. Mit einem kleinen Umbau können wir täglich rund 2500 Essen pro Tag und Schicht produzieren.“

Seit dem Gewinn der europaweiten Ausschreibung Ende 2017 sorgt Rebional für Lebensmittel mit einem Bioanteil zwischen 30 und 50 Prozent und für eine deutliche Erhöhung des Frischegrades durch Vermeidung von Convenience-Produkten. Rebional kauft sämtliche Lebensmittel für die LWL-Kliniken möglichst frisch ein, erstellt die Rezepturen und Speisepläne und kümmert sich um eine gute Ablauforganisation, in enger Abstimmung mit der LWL-Küchenleitung.

„Wir treffen alle Entscheidungen immer in Kooperation mit der Wirtschafts- und Küchenleitung. Das gute Teamwork und die offene Haltung auf beiden Seiten sorgen dafür, dass wir uns laufend weiterentwickeln. Das freut uns sehr, weil es hundert Prozent zur Rebional-Philosophie passt. Bei uns wird mit Leidenschaft und Kreativität gekocht. Soßen und Suppen, Joghurt und Desserts, all das stellen wir selbst her. Tüten aufreißen gibt es nicht“, bestätigt Rebional Geschäftsführer Klaus Richter.

Die LWL-Klinik Dortmund gehört zum Landschaftsverband Westfalen-Lippe und die Umstellung erforderte viele Umdenkprozesse: „Wir haben eine sehr lange Geschichte mit eingefahrenen Wegen. Diese mussten mit diesem jungen Unternehmen an unserer Seite verlassen werden. Und langjährige Mitarbeitende von neuen Prozessen zu überzeugen, war anfangs eine Herausforderung – die wir aber gemeistert haben“, sagt Thomas Job, LWL-Abteilungsleiter Dienstleistungen.

Die Klinikgruppe hat in Rebional einen Partner, der für Kochkunst und Esskultur sowie für nachhaltiges und soziales Handeln steht. Der Ursprungsgedanke vom „Essen als Teil der Gesundung“ wird kreativ und professionell verfolgt.

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