Politik

Landtagsabgeordnete besucht den Kreisfeuerwehrverband

Der Vorstand (mitte) des Kreisfeuerwehrverband EN e.V. mit MdL Dr. Nadja Büteführ und dem Leiter der Feuerwehr Witten Hans-Joachim Donner (links) und dem stellv. Leiter der Feuerwehr Herdecke Christian Arndt (rechts).

Der Vorstand (mitte) des Kreisfeuerwehrverband EN e.V. mit MdL Dr. Nadja Büteführ und dem Leiter der Feuerwehr Witten Hans-Joachim Donner (links) und dem stellv. Leiter der Feuerwehr Herdecke Christian Arndt (rechts).

Foto: Kreisfeuerwehrverband

Herdecke.   Um sich die Sorgen und Nöte der Feuerwehren im Kreisverband anzuhören, besuchte Dr. Nadja Büteführ die Kameraden zum regen Austausch.

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Vor kurzem traf sich die Landtagsabgeordnete Dr. Nadja Büteführ mit dem Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes Ennepe-Ruhr e.V. und mit den Leitungen der Feuerwehren Witten und Herdecke im Kreishaus. Im Rahmen der vom Verband der Feuerwehren NRW angeregten Aktion „Politik vor Ort“ informieren sich Landtagsabgeordnete aus NRW rund um die Bereiche Feuerwehr, Katastrophenschutz und Kinderfeuerwehren.

Der Leiter der Feuerwehr Witten Hans-Joachim Donner berichtet von der guten Zusammenarbeit der Feuerwehren in dem Wahlbezirk (Witten und Herdecke) von Nadja Büteführ. So läuft die Zusammenarbeit der großen Feuerwehr Witten und der eher kleinen Feuerwehr Herdecke reibungslos. „Hier hilft die große Wehr der kleinen und die kleine der großen bei einem Einsatzbedarf“, so Hans-Joachim Donner. Die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr kennt im Ennepe-Ruhr-Kreis bei größeren Einsatzereignissen keine Stadtgrenzen mehr. „Die Feuerwehren im Ennepe-Ruhr-Kreis rücken einsatz- und übungsmäßig immer enger zusammen. Aufgestellte Konzepte - wie das Kreiskonzept bei ABC-Lagen - greifen gut“, so Präsident Rolf-Erich Rehm.

Der Vorstand des Verbandes stellt hervor, dass das Ehrenamt Feuerwehr ein Besonderes ist. Es handelt sich hier um eine Pflichtaufgabe der Gemeinde. Somit muss dieses Ehrenamt besonders gefördert werden. Dies ist auch der Landtagsabgeordneten klar: „Ohne die tägliche Einsatzbereitschaft der Feuerwehr würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren. 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr stehen die Einsatzkräfte bereit, um anderen Menschen in Notlagen zu helfen. Sie tragen dabei ein hohes Maß an Verantwortung und sind oftmals sogar erheblichen eigenen Gefahren und einer Vielzahl von Stresssituationen ausgesetzt.“

Der stellv. Leiter der Feuerwehr Herdecke – Nadja Büteführs Heimatstadt – Christian Arndt berichtet über die derzeitigen Bemühungen mehr ehrenamtliches Einsatzpersonal zu werben. Er berichtet von seinen positiven Erfahrungen mit der einheitlichen Landeswerbekampagne. „Nur mit Plakaten und Werbefilmen werden jedoch keine Menschen geworben. Es geht nichts über den persönlichen Kontakt mit einem Interessenten. Das ist ein langer Prozess“, so Christian Arndt.

In Herdecke keine Jugendwehr

Er berichtet das derzeit in Herdecke keine Kinderfeuerwehr anvisiert wird. Dafür fehlen personelle Ressourcen. Stattdessen setzt man in der Ruhrstadt aktuell auf eine Feuerwehr Arbeitsgemeinschaft an Schulen die das Personal früher in die Einsatzabteilung bringen soll. Abschließend stellen Präsident Rolf-Erich Rehm und seine Vertreter Norbert Lohoff (Breckerfeld) und Benedikt Danz (Wetter an der Ruhr) dar, dass der Kreisfeuerwehrverband EN e.V. der Politik als neutraler Partner für Fragen immer zur Verfügung steht.

Dr. Nadja Büteführ und die Anwesenden verabredeten ein regelmäßiges Austauschtreffen, um Probleme, Sorgen oder Nöte der Feuerwehren möglichst schnell in die Landespolitik einzubringen. Dr. Nadja Büteführ verweist auf die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Stärkung der Feuerwehren: „Doch dies kann nur ein Anfang sein, denn unsere Feuerwehren sind bei ihrem täglichen Einsatz für die Menschen in NRW zahlreichen weiteren Herausforderungen ausgesetzt. Aus diesem Grund ist mir der kontinuierliche Austausch mit den Fachleuten vor Ort sehr wichtig.“

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