Ausflug

Leser können Baustellen an der Ruhr im Raum Wengern erkunden

Hier startet die Tour de Ruhr am 28. Mai: Als ökologische Ausgleichsmaßnahme für die 2011 freigegebene Ruhrbrücke (B226n) pflanzt Straßen NRW zwischen dem Ruhrtalradweg und dem Ufer neue Bäume, Sträucher und baut einen Stall auf einer Warft für Kühe von der Weide.

Hier startet die Tour de Ruhr am 28. Mai: Als ökologische Ausgleichsmaßnahme für die 2011 freigegebene Ruhrbrücke (B226n) pflanzt Straßen NRW zwischen dem Ruhrtalradweg und dem Ufer neue Bäume, Sträucher und baut einen Stall auf einer Warft für Kühe von der Weide.

Foto: Steffen Gerber

Wengern.   Baustellen-Tour: Am 28. Mai erläutern die Bezirksregierung Arnsberg und Straßen NRW Lesern ihre Maßnahmen an der Ruhr in Oberwengern und Wengern.

Im Wonnemonat Mai zieht es viele hinaus in die Natur, hierzulande ist häufig die Ruhr das Ziel von Ausflügen. Derzeit sind gleich zwei Behörden damit beschäftigt, dem Fluss im Abschnitt Oberwengern und Wengern gewissermaßen Gutes zu tun. Was auf den Baustellen der Bezirksregierung Arnsberg und des Landesbetriebs Straßen NRW passiert, wollen Vertreter der beiden Einrichtungen Lesern bei einem kostenfreien Ausflug am Dienstag, 28. Mai, ab 17 Uhr erläutern.

Kürzlich hat Straßen NRW sein Ausgleichsprojekt an der neuen Ruhrbrücke vorgestellt. Wie berichtet, pflanzt eine Firma im Auftrag des Landesbetriebs unterhalb des 2011 fertig gestellten Bauwerks in Oberwengern diverse Bäume und Sträucher an, baut mit Blick auf den Hochwasserschutz einen modernen Stall auf einer Warft und renaturiert Gräben.

Treffpunkt am Ruhrtalradweg

Der Zugang zu dieser Baustelle befindet sich auf dem Ruhrtalradweg, weniger Meter neben der Ruhrbrücke (Bundesstraße 226). Dort an den Warnbaken trifft sich auch die Leser-Gruppe am 28. Mai um 17 Uhr. Interessierte Bürger können dann Mitarbeiter des Landesbetriebs fragen, was es beispielsweise dort mit dem Tierschutz auf sich hat, was die Maßnahmen kostet oder ab wann dort Vieh weiden kann.

Oder auch, warum es für beide Maßnahmen an der Ruhr verschiedene Zufahrten für Lkw gibt, obwohl die Bauarbeiten ja zeitlich und räumlich nah beieinander stattfinden. Vorab darf verraten werden, dass der Landesbetrieb und die Bezirksregierung eine gemeinsame Weg-Lösung überlegten, diese dann aber doch verwarfen.

Weiter geht es also dann flussabwärts zur zweiten Station des Ausflugs, und zwar zur Baustelle nahe des Stollenbach-Zuflusses in die Ruhr. Dort hatte die zuständige Behörde aus Arnsberg vor einiger Zeit ein provisorisches Brückenbauwerk für Radfahrer und Fußgänger errichten lassen, daraus entsteht nun etwas versetzt ein Aussichtshügel. Bekanntlich ist eine Firma seit Sommer 2018 mit der Renaturierung des 3,7 Kilometer langen Uferabschnitts in Wengern und Bommern beschäftigt.

„Die großen Baumaschinen verlassen in diesen Tagen das Gelände“, teilt die Bezirksregierung mit und blickt somit auf das Ende der Baustelle in den nächsten Wochen, ehe es dann auf der anderen Uferseite in Gedern weitergeht. Zu all dem können Leser Fragen an die Arnsberger Mitarbeiter stellen. Die sind in dieser Angelegenheit erprobt, konnten sie doch schon im Oktober 2018 bei einem Rundgang ihre Aktivitäten an der Ruhr Interessierten erläutern.

Ohne Anmeldung zur Tour de Ruhr

Treffpunkt war damals die Elbsche-Mündung. Je nach Verlauf des nun anstehenden Ausflugs könnte dort nun das Ende am 28. Mai sein, zumal dort ein weiterer Aussichtspunkt neben dem Naturschutzgebiet entsteht. Ob es diesen hinauf geht, hängt von der Uhrzeit ab. Für den Weg mit mindestens zwei Stationen und Erläuterungen sind rund 90 Minuten vorgesehen.

Wer daran teilnehmen möchte, kann (ohne Anmeldung) einfach um 17 Uhr zur Ruhrbrücke kommen. Ratsam ist festes Schuhwerk und eine dem Wetter angepasste Bekleidung. Wer mit dem Rad zu dieser Tour de Ruhr kommen will, kann das gerne tun, muss aber auf das Tempo der Spaziergänger Rücksicht nehmen.

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