Ehrung

Musikalisches Sonderlob für Feldmann-Brüder aus Herdecke

Elias und Samuel Feldmann mit Olaf Schade (rechts) und Jörg Obereiner (links), dem stellvertretenden Landrat und Vertreter des Kreises im Regionalausschuss „Jugend musiziert".

Elias und Samuel Feldmann mit Olaf Schade (rechts) und Jörg Obereiner (links), dem stellvertretenden Landrat und Vertreter des Kreises im Regionalausschuss „Jugend musiziert".

Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis 

Herdecke/Ennepe-Ruhr.   Der Landrat im Ennepe-Ruhr-Kreis ehrt Teilnehmer von „Jugend musiziert“ und lobt speziell die Herdecker Brüder Elias Feldmann und Samuel Feldmann

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„Ein Instrument zu spielen, heißt üben, üben, üben. Ein Stück gut vorzutragen, ist mehr, als nur fehlerfrei zu spielen. Ein Auftritt vor einer Jury und im Wettbewerb mit anderen kann nur erfolgreich sein, wenn er couragiert und entschlossen über die Bühne geht. Folglich haben Sie, habt Ihr alle Ausdauer, Ehrgeiz und Mut bewiesen.“ Landrat Olaf Schade nutzte die Begrüßung der besonders erfolgreichen Teilnehmer von „Jugend musiziert“ aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis, um auf wichtige Erfolgsfaktoren hinzuweisen.

Bei der Feier in der Schwelmer Sparkasse wurden 27 Nachwuchsmusiker zwischen 9 und 18 Jahren geehrt. Ihre Bilanz: 29 erste Plätze beim Regionalwettbewerb, 12 Topplätze auf Landesebene und ein zweiter Rang beim Bundesfinale.

Kein Vertreter aus Wetter dabei

Mit Euphonium, Gitarre, Horn, Klavier, Trompete und Violine erfolgreich waren Mali-Aimée Cross, Jesko Schmerse, Jasmin Schmerse, Alicia Bochkarova, Ksenia Rose und Violetta Schwebel (alle Ennepetal), Frederik Weinreis, Christopher Hendrik Weinreis und Ariana Selewski (alle Gevelsberg), Emilia Brockhaus, Linnea Brockhaus, Florentine Happich, Johannes Langer, Angelina Ochmann, Julia Schlee, Georg Ackermann, Annabell Schäfer, Julia Sniegocka und Christian Vogelsang (alle Hattingen), Elias Feldmann und Samuel Feldmann (beide Herdecke), Tom Joscha Wiesbrock (Schwelm), Johanna Bergmann, Jakob Niederhoff und Johannes Karl Baron von Manteuffel (alle Sprockhövel) sowie Sophie Mercedes Berns und Luise Plettner (beide Witten).

„Erfreulich, hier und heute so viele talentierte Musiker und ihre Familien begrüßen zu können. Ebenso bemerkenswert: Sie kommen aus sieben der neun kreisangehörigen Städte“, freute sich Schade über Resonanz und Lokalproporz. „Herausragend sind natürlich die ersten Plätze von Elias Feldmann und Samuel Feldmann im Landeswettbewerb sowie Platz 2 von Elias im Vergleich mit Nachwuchsmusikern aus ganz Deutschland“, würdige Schade die Leistungen der beiden Herdecker. Im Duett mit Klavierspielern, die außerhalb des Ennepe-Ruhr-Kreises wohnen, spielten sie mit ihren Violinen auf den jeweiligen Wettbewerbsebenen besonders gekonnt auf.

Wie gekonnt, das ließ auch die Gäste der Ehrungsveranstaltung mehrfach aufhorchen. In den „Pausen“ zwischen den Preisübergaben griffen Elias Feldmann, Florentine Happich (Horn), Johannes Langer (Klavier) und Jakob Niederhoff (Gitarre) zu ihren Instrumenten, spielten Stücke von Witold Lutoslawski, Johann Nepomuk Hummel und Johann Anton Logy.

Spaß steht im Vordergrund

„Beeindruckend“, lautete das Fazit von Schade oder Ulrike Dittmar-Dretzler, Vorsitzende des Regionalausschusses „Jugend musiziert“ und Musikschulleiterin in Herdecke. Der Landrat forderte alle Jugendlichen auf, am Instrument zu bleiben und sich der Konkurrenz zu stellen. „Dann sehen wir uns im nächsten Jahr sicher wieder“.

Soweit denken die geehrten jungen Musiker nicht. „Wettbewerbspreise stehen nicht im Vordergrund. Wir spielen unsere Instrumente ja vor allem deswegen, weil es wahnsinnig viel Spaß macht und wir uns dafür begeistern können.“

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