Netzwerk hilft Frauen nach Gewalt

Wetter/Herdecke/Witten.   Zweimal im Jahr finden Treffen des GESINE-Netzwerks Gesundheit statt. Seit mittlerweile 13 Jahren kümmert sich diese Gruppe um die gesundheitliche und psychosoziale Versorgung gewaltbetroffener Frauen im Ennepe-Ruhr-Kreis.

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Zweimal im Jahr finden Treffen des GESINE-Netzwerks Gesundheit statt. Seit mittlerweile 13 Jahren kümmert sich diese Gruppe um die gesundheitliche und psychosoziale Versorgung gewaltbetroffener Frauen im Ennepe-Ruhr-Kreis.

Auch Minderjährige können kommen

Im Mittelpunkt steht dabei die Bekämpfung von frauenfeindlichen und gesundheitlich schädlichen Praxen – wie zum Beispiel die heute immer noch angewendete Genitalverstümmelung. Diese stellt laut Mitteilung ein großes Problem dar und sei meist eine große Belastung für Frauen (seelisch und körperlich). Das Netzwerk rät, die Initiative zu ergreifen und an den Treffen teilzunehmen.

Dort können sich Betroffene mit anderen Frauen, die die gleichen oder ähnliche Probleme haben, austauschen und über ihre Gefühle reden. Das Ziel: den Frauen eine angemessene Unterstützung anzubieten. Dies gilt auch für minderjährige weibliche Opfer.

Ein Arzt ist anwesend

Das Netzwerk greift jeweils ein Thema heraus, damit sich die Teilnehmerinnen gegenseitig fortbilden und Möglichkeiten der Kooperation ausloten können. Die nächste Zusammenkunft ist am heutigen Mittwoch, 26. April, von 15 bis 17 Uhr bei der Frauenberatung EN in der Augustastraße 47 in Witten.

Dann geht es um den Schwerpunkt Female Genital Mutilation, also um weibliche Genitalverstümmelung.

Anwesend sein werden der Herdecker Frauenarzt Dr. Christoph Zerm, der weit über den EN-Kreis hinaus aktiv ist in der Bekämpfung dieser frauenfeindlichen und gesundheitlich extrem schädlichen Praxis, sowie Margarete Kummer und Regine Bredehöft vom Runden Tisch EN. Gemeinsam will die Gruppe diskutieren, wie betroffene Frauen oder auch Mädchen, denen eine Genitalverstümmelung drohen könnte, eine angemessene Unterstützung erhalten können.

Neben dem Schwerpunktthema werde auch Aktuelles aus dem Netzwerk ausgetauscht.

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