Verkehr

Neue Zeichen für mehr Sicherheit in der unteren Kaiserstraße

Auch hier am Abzweig

Foto: Görzel

Auch hier am Abzweig

Wetter.   In der Kaiserstraße in Wetter gebe es an den Einmündungen zum Bahnhof oft brenzlige Situationen. Das sollen Schilder und Markierungen verhindern.

Die Kaiserstraße durchzieht Alt-Wetter. Eine recht lange Wegstrecke – die haben heimische Politiker und die Stadtverwaltung bei den Diskussionen darüber sinnbildlich auch zurückgelegt. Die Veränderungen und vor allem der Umbau dieser zentralen Verkehrsader stehen immer wieder auf den Tagesordnungen. Nun ging es um die zwei Einmündungen zum Bahnhof. Bei einer Gegenstimme votierten ansonsten alle Mitglieder im Umwelt- und Verkehrsausschuss dafür, dort zusätzliche Schilder aufzustellen und zur Verdeutlichung der Rechts-vor-links-Regelung Wartelinien auf dem Asphalt aufzutragen.

Hintergrund: Laut Stadt ergaben Verkehrsbeobachtungen, dass an den Kaiserstraßen-Einmündungen zur Bahnhofstraße und Alte Bahnhofstraße die Vorfahrt „rechts vor links“ oft missachtet wird. Und das sei nicht ganz ungefährlich, schließlich biegen dort Busse ab. Um die Sicherheit zu erhöhen, bedarf es demnach zusätzlicher Zeichen.

Tempo 20 wird häufig ignoriert

Das hinterfragte Michael Kramer. Der SPD-Politiker erinnerte daran, dass 20 km/h in der unteren Kaiserstraße erlaubt seien. „Die Straße dort ist gut einsehbar, die Lage ist übersichtlich. Gibt es dort denn Unfälle oder reichen nicht Linien auf dem Asphalt?“ Auch Artur Peschel als FDP-Vertreter mahnte kritisch an, keinen unnötigen Schilderwald dort zu installieren.

Sofort entgegnete Norbert Klauke von den Grünen: „ich bin wegen der Missachtung der Rechts-vor-links-Regelung dort fast mal umgenietet worden. Viele Autofahrer verstehen zudem Tempo 20 eher als Möglichkeit und nicht als Verpflichtung. Zudem kommen die Busse dort teilweise schwer hinaus.“ Dem stimmte Peter Pierskalla (CDU) direkt zu und sprach auch der Verwaltung ein Lob für den „überfälligen“ Vorschlag in der Vorlage aus. „Es ist den ortskundigen zu verdanken, dass da nicht mehr passiert.“ Die Kaiserstraße ist für ihn eher eine Hauptdurchgangs- denn eine Einkaufsstraße, Busse und Radfahrer haben es demnach dort nicht leicht. „Nach 20 Uhr rasen da viele durch. Der Rekord ist ein dreistelliger Wert.“

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