Bundeswehr

Nicht nur Reservisten marschieren um den Harkortsee

Und los geht’s: 120 Reservisten und Zivilisten, darunter auch einige Feuerwehrleute, machen sich auf den Weg beim vierten Ruhrtalmarsch.

Und los geht’s: 120 Reservisten und Zivilisten, darunter auch einige Feuerwehrleute, machen sich auf den Weg beim vierten Ruhrtalmarsch.

Foto: Fabian Vogel

Wetter/Herdecke.  Bei der vierten Auflage des Ruhrtalmarsches steigt die Teilnehmerzahl – auch weil sich viele Zivilisten bei dem Marsch mit auf den Weg machen

In Reih und Glied stehen die knapp 120 Teilnehmer und lauschen den Worten von Michael Tolksdorf. Der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft in Wetter erklärt die Regeln, an die sich die vielen Uniformierten während des Marsches zu halten haben. So ganz ernst, wie es vom Militär eigentlich bekannt ist, ist er dabei aber nicht. Ihm ist die Freude anzumerken, dass sich der Marsch bei seiner vierten Auflage nach und nach etabliert.

„Früher mussten die Reservisten dafür nach Münster“, sagt Pressesprecher Eberhard Beckmann. Seit vier Jahren können die Reservisten aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis ihren Leistungsnachweis, der zwei Mal jährlich abzuleisten ist, auch direkt vor der Haustür machen. Sechs, neun oder zwölf Kilometer sind die Strecken rund um den Harkortsee lang. „Jeder sucht sich dabei seine Distanz aus“, erklärt Beckmann. Sonja Preuß hatte sich eine noch längere Strecke ausgesucht, doch sie bleibt die einzige die sich im Vorfeld für die 24 Kilometer anmeldet – und so marschiert die ehemalige Berufssoldatin eben „nur“ die Hälfte.

Doch nicht nur ehemalige oder aktive Soldaten lauschen den Worten von Tolksdorf, bevor sie sich auf den Weg machen. Der Vorsitzende der RK freut sich auch viele Zivilisten und anders uniformierte Teilnehmer begrüßen zu können. Einige der Feuerwehrleute, die sich für die Bewirtung und Ausrichtung an Start und Ziel des Marsches verantwortlich zeigen, haben sich ebenfalls in ihrer Arbeitskleidung mit auf den Weg gemacht.

Kleiderschwimmen geplant

Sie stechen ebenso wie die Zivilisten aus der Menge heraus. „Es ist schön, dass auch so viele nicht-unifomierte dabei sind“, freut sich Michael Tolksdorf. 120 Menschen machen sich insgesamt auf den Weg, was bei der vierten Auflage die zweithöchste Teilnehmerzahl in der noch jungen Geschichte des Marsches ist. Und für das erste kleine Jubiläum im kommenden Jahr könnte es eine Erweiterung geben. „Eventuell werden wird dann auch Kleiderschwimmen anbieten können“, sagt Eberhard Beckmann. Der DLRG hat sich angeboten, die Reservisten zu unterstützen. Im Vorlauf des nächsten Jahres soll nun noch die Organisation dafür überdacht werden. Marschiert wird aber wieder in jedem Fall.

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