Tradition pflegen

Osterfeuer noch bis zum 2. März anmelden

Osterfeuer 2015 der Nachbarschaft "Am Schlebusch" in Wetter (Ruhr).

Osterfeuer 2015 der Nachbarschaft "Am Schlebusch" in Wetter (Ruhr).

Foto: Valentin Dornis

Wetter.   Wer in Wetter ein Osterfeuer plant, kann dies schriftlich beim Ordnungsamt anmelden.

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Mitten im Winter an einen bedeutsamen Termin im Frühjahr denken: Zur Tradition des Osterfestes gehören bekanntlich auch die sogenannten Brauchtumsfeuer. Wer in Wetter ein solches Osterfeuer plant, kann dies – unter bestimmten Auflagen – noch bis zum 2. März schriftlich beim Ordnungsamt der Stadtverwaltung anmelden. Auf Anfrage teilt der Vorstand des FC Wetter mit, dass nach der Absage 2017 auch 2018 keine Veranstaltung am Harkortberg stattfinden wird.

Nach der Ordnungsbehördlichen Verordnung zur Durchführung auf dem städtischen Gebiet sind demnach nur noch öffentliche Brauchtumsfeuer erlaubt, an denen jedermann teilnehmen kann. Konkret heißt das: Solche Veranstaltungen dienen der Brauchtumspflege und sind dadurch gekennzeichnet, dass eine in der Ortsgemeinschaft verankerte Glaubensgemeinschaft, Organisation oder ein Verein das Feuer unter dem Gesichtspunkt der Brauchtumspflege ausrichtet und es im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung für jeden zugänglich ist.

Dazu gehören Osterfeuer. Diese dürfen nur am Karsamstag ab 18 Uhr entzündet und müssen bis spätestens 24 Uhr vollständig abgebrannt werden.

Für das Jahr 2018 geplante Osterfeuer sind laut Mitteilung spätestens bis zum 2. März schriftlich unter Verwendung der „Anzeige eines Brauchtums-/Osterfeuers“ bei der Verwaltung anzumelden. Auf der Internetseite (www.stadt-wetter.de) steht ein entsprechendes Formular zum Herunterladen und Ausfüllen bereit. Auf dieser Seite gibt es auch weitere Informationen dazu.

Die Stadt will auf ihrer Homepage eine Liste der zugelassenen Osterfeuer veröffentlichen und diese auch der Lokalredaktion zur Veröffentlichung überlassen, so dass jeder erfahren kann, wo am 31. März 2018 Veranstaltungen stattfinden.

Bußgeld bis zu 5000 Euro möglich

Osterfeuer, die nicht in dieser Liste aufgeführt sind, entsprechen nicht den Voraussetzungen und werden untersagt. Am Ostersamstag werden seitens des Ordnungsamtes laut Mitteilung „umfangreiche Kontrollen durchgeführt“. Falls jemand ein Osterfeuer anzündet, das nicht den Voraussetzungen entspricht oder die Auflagen nicht einhält, kann dies mit einem Bußgeld bis zu 5000 Euro geahndet werden.

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