Stadtverwaltung

Nach Herdecke: Petra Peschke-Göbel verlässt Lennestadt

Petra Peschke-Göbel (zweite von links) verlässt zum 31. Oktober 2018 das Rathaus Lennestadt.

Petra Peschke-Göbel (zweite von links) verlässt zum 31. Oktober 2018 das Rathaus Lennestadt.

Foto: WP

Herdecke/Lennestadt.   Die 54-Jährige wechselt ins Jugendamt Herdecke. In Lennestadt war sie sozial engagiert und gilt als Mutter des Bündnisses für Familien.

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Die Stadtverwaltung Lennestadt verliert eine ihrer Führungskräfte: Petra Peschke-Göbel, Leiterin des Fachbereichs Schulen und Soziales, wird das Rathaus verlassen. Offiziell greift ihre Kündigung erst zum 31. Oktober, aber wegen Überstunden und ausstehendem Urlaub wird sie bereits am 19. September ihren Schreibtisch im Rathaus räumen, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen.

Die 54-Jährige, die in Dortmund wohnt, wird die Leitung des Jugendamts der Stadt Herdecke übernehmen. Statt 99 Kilometern muss sie künftig nur noch 13 Kilometer zum Arbeitsplatz fahren. Die Entfernung zum Job war einer der Argumente, warum sich sie nach 21 Jahren für Herdecke entschieden hat.

Bündnis für Familien

Peschke-Göbel wird in der Stadtverwaltung und in der Stadt positive Spuren hinterlassen, können die Herdecker schon jetzt über sie erfahren. 1997 übernahm sie mit einer halben Stelle die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten in der Stadtverwaltung.

Schon bald engagierte sie sich aktiv im sozialen Bereich und gilt als „Mutter des Bündnisses für Familien“ in Lennestadt, ein komplexes Netzwerk mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien vor Ort durch konkrete Projekte zu verbessern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen.

2007 wurde das Projekt unter ihrer Führung gestartet, 2011 wurde das Lennestädter Bündnis für Familie im Rahmen des bundesweiten Ideenwettbewerbs „Unterstützungsnetzwerke für Berufstätige mit Kindern“ für die Ferien- und Notfallbetreuung in Berlin ausgezeichnet. 2015 wurde Peschke-Göbel dann Fachbereichsleiterin Schulen und Soziales, zudem auch die Flüchtlingsbetreuung gehört. Auch hier war die diplomierte Sozial-Pädagogin immer ein Verfechter pragmatischer Lösungen.

Die Neubesetzung der Fachbereichsleiterstelle soll intern geregelt werden.

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