Kriminalität

Polizei warnt Bürger im Ennepe-Ruhr-Kreis vor Taschendieben

Auf diesem gestellten Foto greift ein Mann nach einer Handtasche – die Polizei warnt gerade zu Beginn der Reisezeit vor Taschendieben.

Auf diesem gestellten Foto greift ein Mann nach einer Handtasche – die Polizei warnt gerade zu Beginn der Reisezeit vor Taschendieben.

Foto: Arno Burgi / dpa

Ennepe-Ruhr.  Ab in den Urlaub heißt es am Freitag. In Zügen und an Bahnhöfen haben auch Taschendiebe wieder Hochkonjunktur. Die Polizei warnt und gibt Tipps.

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Freitag ist es soweit. Dann sind sie endlich da, die Sommerferien 2019. Dann heißt es wieder den Koffer packen und ab in den Urlaub.

Gerade bei Reisen mit der Bahn werden erfahrungsgemäß auch Taschendiebe in Zügen und Bahnhöfen auf „Beutefang“ sein. Deswegen setzt die Bundespolizei auch in diesen Sommerferien wieder Taschendiebstahlsfahnder in Zügen und auf Bahnhöfen in NRW ein, um dem kriminellen Treiben der „Langfinger“ ein Ende zu setzen. Damit man erst gar nicht in die missliche Lage kommt, Opfer eines Taschendiebes zu werden, gibt die Bundespolizei Verhaltenstipps, damit die Urlaubslaune nicht zu Reisebeginn getrübt wird.

Reisende sollten daher folgendes beachten: Geld, Kreditkarten, Papiere und andere Wertsachen sollten immer eng am Körper getragen werden, am besten in verschlossenen Innentaschen. Die Urlauber sollten nur so viel Bargeld wie nötig mitnehmen. EC-Karten niemals mit der Pin zusammen aufbewahren. Hand- und Umhängetaschen sollten mit dem Verschluss zum Körper und vor dem Bauch getragen werden, gleiches gilt für Rucksäcke.

Nicht offen mit Geld hantieren

Keinesfalls gehören Geldbörsen, Wertsachen und Mobiltelefone in Außentaschen. Wer angerempelt wird, sollte besonders achtsam sein. Wertgegenstände haben in Jacken, die an Garderoben oder über Stuhllehnen hängen nicht zu suchen. Zudem sollten Urlauber vermeiden, offen mit Bargeld zu hantieren. Bei Abhebungen an Geldautomaten sollte sich niemand ablenken oder in ein Gespräch verwickeln lassen. Vor der PIN-Eingabe sollten umherstehende Personen aufgefordert werden zurück zu treten und bei der Pin-Eingabe muss das Tastenfeld abgeschirmt werden. Hilfreich ist es auch, sich den Geldautomaten genau anzuschauen. „Sollten Sie Auffälligkeiten feststellen, wie etwa ein gelöstes Eingabefeld, präparierter Kartenaufsatz oder verdächtige Personen, brechen Sie den Vorgang ab und informieren Sie sofort die Polizei“, so die Bundespolizei.

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