Bildung

Realschule Herdecke setzt auf Laptop und Beamer

Diese Laptop-Beamer-Sets hat die Realschule Herdecke vor einiger Zeit von ihrem Förderverein und der Stadt bekommen.

Foto: Klaus Görzel

Diese Laptop-Beamer-Sets hat die Realschule Herdecke vor einiger Zeit von ihrem Förderverein und der Stadt bekommen. Foto: Klaus Görzel

Herdecke.   „Laptop-Beamer-Einheiten“ am Bleichstein: Die Realschule Herdecke weist darauf hin, dass auch sie im digitalen Zeitalter modern unterrichtet.

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Nach der Berichterstattung am Mittwoch über die neuen interaktiven Tafeln im Friedrich-Harkort-Gymnasium und allen Herdecker Grundschulen hat sich Hubertus Schmalor zu Wort gemeldet. Der Leiter der Realschule am Bleichstein wollte angesichts der „etwas stiefmütterlichen“ Behandlung seiner Einrichtung in diesem Zusammenhang klar stellen, dass auch Herdeckes Realschule den Weg in die Digitalisierung längst eingeschlagen habe.

„Natürlich stellen auch wir uns schon seit Jahren auf die Umstellung bezüglich neuer Medien ein, bevorzugen aus guten Gründen jedoch einen anderen Weg, der übrigens auch in der Fachliteratur als der zukunftsträchtigere und vor allem als der preiswertere Weg beschrieben wird“, so Schmalor.

In der Realschule sind mit Hilfe des Fördervereins und der Stadt in jedem Klassenraum sogenannte „Laptop-Beamer-Einheiten“ eingerichtet, die in Kombination mit Tablets oder auch Smartphones, die die Schüler ohnehin dabei haben, didaktisch-methodisch ähnliche Funktionen erledigen können wie die Activ-Boards. Diese Möglichkeit, auch „BYOD“ oder „Bring your own device“-System, sei wesentlich flexibler zu handhaben und hängt sich automatisch an die allgemeine, gesellschaftlich so rasante Technikentwicklung (wahlweise Android oder Apple) an. Großer Vorteil dieses Systems ist laut Schmalor, dass die benutzte Software bei jedem Schüler und auch bei den Lehrern zu Hause leicht zu installieren und damit auch allen vertraut ist.

Kreidetafeln weiter nutzbar

Voraussetzung für all dies sei dabei natürlich ein funktionierendes Internet und ein darauf aufbauendes abgesichertes WLAN. „Dies hätte man leicht mit nur einem geringen Teil der zur Verfügung stehenden Bundesgelder erreichen können“, meint der Leiter der Realschule. Und weiter: „Unsere Kreidetafeln können bei unserem System übrigens noch weiter verwendet werden, so dass sich traditionelle und neue Methoden sinnvoll ergänzen können.“

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