Gartenausstellung

Region mit Wetter und Herdecke plant an Ruhr „Perlenkette“

Auch am Harkortsee soll sich bei der Internationalen Gartenausstellung 2027 manches abspielen.

Foto: Hans Blossey

Auch am Harkortsee soll sich bei der Internationalen Gartenausstellung 2027 manches abspielen. Foto: Hans Blossey

Ennepe-Ruhr.   Die Internationale Gartenschau 2027 soll auch im Ennepe-Ruhr-Kreis Stärken aufzeigen. Wetter und Herdecke planen mit Partnern die „Perlenkette“.

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Die Metropole Ruhr stellt sich für die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 auf. Der vorläufige Projektplan weist den Ennepe-Ruhr-Kreis als wichtigen Standort des Großereignisses aus.

Der jetzt vorgelegte Plan zeigt, wie sich die Region in neun Jahren Besuchern aus dem In- und Ausland präsentieren will. Die Kommunen sollen dabei ihre Stärken in Stadt- und Landschaftsentwicklung sowie Freiraumgestaltung vorstellen. Erarbeitet wurde der Projektplan vom Regionalverband Ruhr (RVR) zusammen mit der Emschergenossenschaft, den Ruhrgebietskommunen und weiteren Partnern.

Touristische Höhepunkte

Nach jetzigem Planungsstand werden im Ennepe-Ruhr-Kreis Projekte in drei „Familien“ realisiert. Eine davon ist die „Perlenkette an der Ruhr“, die touristische Höhepunkte am Fluss verbindet. Wie berichtet, entwickeln dafür die Städte Herdecke, Wetter, Witten und Hattingen Ideen. In der Projektfamilie „Von Ruhr zur Wupper“ sind der Bau eines Radweges in Gevelsberg und Schwelm inklusive dem Silscheder Tunnel sowie die Anbindung der Sprockhöveler Zeche Alte Haase an den Radweg vorgesehen. Im dritten Themenbereich „Vom Kommen und Gehen des Meeres“ steht die Erschließung und Verbindung von 29 herausragenden geologischen Standorten durch Rad- und Wanderwege und digitale Erlebniswelten auf dem Programm.

Großes Infrastruktur-Projekt

Getragen werden soll die Internationale Gartenausstellung Metropole Ruhr von den 53 Kommunen und vier Kreisen, der Emschergenossenschaft und der regionalen Wirtschaft gemeinsam mit dem Land NRW. Bürgerschaftliches Engagement ist dabei eine wichtige Säule.

Der RVR bereitete im Frühjahr 2016 gemeinsam mit der Emschergenossenschaft die IGA-Bewerbung vor. Ende 2016 erhielt das Ruhrgebiet den Zuschlag der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft. Die RVR-Verbandsversammlung hat Mitte Dezember beschlossen, den jetzt vorliegenden Projekt- und Finanzplan weiter zu konkretisieren. Zudem sollen auf dieser Grundlage die Gespräche mit dem Land NRW intensiviert werden.

Im Rahmen der IGA 2027 sollen 200 Millionen Euro in die Infrastruktur investiert werden.

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