Abrechnung

Rettungsdienstgebühren 2018 im März Thema im Kreistag

Die Abrechnung des Rettungsdienstes im Ennepe-Ruhr-Kreis war zuletzt fehlerhaft und führte zu einem Millionen-Fehlbetrag, die neue Regelung soll das verhindern.

Foto: Oliver Mengedoht

Die Abrechnung des Rettungsdienstes im Ennepe-Ruhr-Kreis war zuletzt fehlerhaft und führte zu einem Millionen-Fehlbetrag, die neue Regelung soll das verhindern. Foto: Oliver Mengedoht

Ennepe-Ruhr.   Nach den Abrechnungsproblemen mit einem Millionen-Fehlbetrag soll die neue Regelung im Ennepe-Ruhr-Kreis ab dem 1. April (kein Scherz) gelten.

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Die neuen Gebühren für Krankentransporte sowie Einsätze von Rettungswagen und Notarzt im Ennepe-Ruhr-Kreis sollen wie angekündigt im März in Kreisausschuss und Kreistag diskutiert und beschlossen werden. Die neue Gebührensatzung würde dann ab 1. April gelten. Das Thema stand bereits im Dezember auf der Tagesordnung des Kreistages. Seinerzeit hatten die Krankenkassen mit Blick auf die 2018er Gebühren allerdings kurzfristig weiteren Erörterungsbedarf angemeldet. Die Entscheidung war daraufhin verschoben worden.

Um schnellstmöglich den Weg für eine Gebührenanpassung im laufenden Jahr frei zu machen, haben sich Kreisverwaltung und Krankenkassen auf ein Verfahren verständigt. Das Gebührenplus in der für 2018 geplanten Satzung berücksichtigt nur Kostensteigerungen in Bereichen wie Personal und Vorhaltung. Hier haben die Krankenkassen ihr Einvernehmen signalisiert.

Hängepartie bleibt überschaubar

„Über die Frage, wie Kreis und Krankenkassen mit den Folgen der zwischen 2005 und 2016 zu niedrig kalkulierten Gebühren umgehen, diskutieren wir dann weiter, wenn uns die beauftragten Wirtschaftsprüfer alle Zahlen vorgelegt haben“, erläutert Fachbereichsleiter Michael Schäfer. Die Einigung mit den Krankenkassen wertet er als wertvolle Zwischenlösung. „Es ist uns gelungen, die Hängepartie über die Gebührensatzung 2018 und damit die Zeitspanne, in der die am Rettungsdienst beteiligten Städte, Hilfsorganisationen und Krankenhäuser zunächst zu niedrige Abschläge erhalten, sehr kurz zu halten.“

Zeitnah wird der Kreis bereits vor dem Beschluss des Kreistages die monatlichen oder quartalsweisen Abschlagszahlungen, die die Beteiligten erhalten, an die neue Satzung anpassen. „Damit überweisen wir ihnen die Gelder, die sie 2018 für den Rettungsdienst einkalkuliert haben, noch bevor die neue Satzung verabschiedet ist“, so Schäfer.

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