Rotes Kreuz

Schwelmer neuer Vorsitzender beim DRK-Kreisverband

„Ich will die Vernetzung zwischen den einzelnen Ortsvereinen fördern“, sagt der neue DRK-Kreisvorsitzende Oliver Flüshöh.

„Ich will die Vernetzung zwischen den einzelnen Ortsvereinen fördern“, sagt der neue DRK-Kreisvorsitzende Oliver Flüshöh.

Foto: privat

Wetter/Schwelm.   Oliver Flüshöh hat den Vorsitz von Willi Hahn übernommen und führt jetzt jenen DRK-Kreisverband, der auch für Wetter zuständig ist. Viele Pläne.

Das Deutsche Rote Kreuz im Kreisverband Ennepe-Ruhr hat einen neuen Ersten Vorsitzenden. Auf der Mitgliederversammlung stellte sich Oliver Flüshöh vor. Der Schwelmer ist in dieser Runde kein Unbekannter. Er ist Vorsitzender des DRK-Ortsverbands Schwelm und war vor seiner Wahl zum Kreisvorsitzenden bereits 2. Vorsitzender des Kreisverbands.

Zwei Kreisverbände in EN

Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es zwei Kreisverbände: der DRK-Kreisverband Witten für die Städte Witten, Breckerfeld und Herdecke sowie das DRK im Ennepe-Ruhr-Kreis, Kreisverband für die Ortsvereine in den Städten Schwelm, Hattingen, Gevelsberg, Ennepetal, Wetter und Sprockhövel mit Sitz in Schwelm und Hattingen. Oliver Flüshöh hat den Staffelstab von Willi Hahn übernommen. Der Hattinger, seit 2002 Vorsitzender, stellte das Amt aus persönlichen Gründen vorzeitig zur Verfügung.

Gemeinsam mit Lutz Heuser (neuer 2. Vorsitzender) wird Oliver Flüshöh für gut eineinhalb Jahre an der Spitze des Vereins stehen. In 2019 wird regulär der Vorstand dann neu gewählt. Das DRK im Kreisverband Ennepe-Ruhr zählt 4435 Fördermitglieder, 312 aktive Mitglieder, und in den Ortsvereinen gibt es 73 hauptamtliche Kräfte.

Als Kreisverband der Ortsvereine in den Städten Schwelm, Hattingen, Gevelsberg, Ennepetal, Wetter und Sprockhövel bietet der Verein der Bevölkerung eine Vielzahl an Angeboten und Leistungen: Vom Bevölkerungs- und Katastrophenschutz, über Senioren- und Jugendarbeit bis hin zum Sanitätsdienst für Veranstaltungen jeder Größenordnung. Viele engagierte, ehrenamtlich tätige Menschen gestalten so ihre Freizeit und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft.

Selbstverständlich werden auch regelmäßig stattfindende Erste-Hilfe-Kurse angeboten. Egal ob für Firmen, aus privatem Interesse oder für den Führerschein. Zusätzlich bietet das im Ennepe-Ruhr-Kreis gelegene DRK Bildungsinstitut EN in Schwelm ein breit gefächertes Kursangebot. Neben der Breitenausbildung wird dort auch rettungsdienstliches Personal professionell qualifiziert.

Kontakte zu THW, Feuerwehr, DLRG

Wenn man Oliver Flüshöh fragt, welchem Thema er sich als neuer Vorsitzender insbesondere widmen möchte, muss er nicht lange überlegen: „Ich will die Vernetzung zwischen den einzelnen Ortsvereinen fördern.“

Dazu gehört auch, dass in Einsatzfällen die Koordination der DRK-Hilfskräfte aus den verschiedenen Ortsvereinen gestärkt wird. Genau dies ist die Absicht für die Einrichtung des „B-Dienstes“ des DRK im alten Jahr gewesen. Dabei handelt es sich um die Unterteilung einzelner Stufen der Einsatzleitung. Der B-Dienst rückt bei größeren Lagen mit aus. Seine Bewährungsprobe hatte der „B-Dienst“ beim Brand im ehemaligen Schwesternheim des Helios-Klinikums im Harkortweg in Schwelm im November mit Bravour bestanden. „Alles ist gut gelaufen“, so der neue Erste Kreisvorsitzende, der weitere Betätigungsfelder auch beim Katastrophenschutz sieht.

Deshalb liegen ihm auch die guten Kontakte zu den weiteren Hilfsorganisationen vor Ort wie THW, Feuerwehr oder auch DLRG am Herzen, und auch das engere Zusammenrücken mit dem DRK-Kreisverband Witten ist für Oliver Flüshöh eine Option: „Es macht schon Sinn, sich mit den Kollegen auszutauschen.“

Zunächst freut sich der frischgebackene Vorsitzende allerdings auf viele Begegnungen mit und in den Ortsvereinen. „Wenn ich zu Jahreshauptversammlungen eingeladen werde, komme ich selbstverständlich gerne.“

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