Polizei

Sieben Fahrzeugeinbrüche innerhalb von zwei Tagen

Die Polizei ermittelt zu den Fahrzeugeinbrüchen im Kreis.

Die Polizei ermittelt zu den Fahrzeugeinbrüchen im Kreis.

Foto: Michael Kleinrensing

Wetter/Herdecke.   Herdecke, Wetter, Gevelsberg und Hagen waren in der vergangenen Woche Tatorte von Fahrzeugeinbrüchen. Gestohlen wurde hochwertiges Werkzeug.

Die Häufung war selbst für einen aufmerksamen Laien auffällig. Sieben Fahrzeugeinbrüche allein in Wetter und Herdecke innerhalb von zwei Tagen. Weitere Polizeimeldungen mit gleichem Hintergrund kamen aus Gevelsberg und Hagen. Wie geht die Polizei damit um?

„Konkrete Hinweise, dass hier die gleichen Täter am Werk sind, gibt es nicht, aber die Art und Weise, wie die Straftaten begangen wurden und das Beuteschema lassen darauf schließen, dass die gleichen Täter am Werk sind“, meint Polizeihauptkommissarin und Pressesprecherin Sonja Wever. Zwar waren die Beutezüge überörtlich, jedoch so nah beieinander, dass von einer Tätergruppe ausgegangen werden könne. „Die zuständigen Kriminalkommissariate arbeiten zusammen“, berichtet Wever. Telefonisch sprechen sich die Kollegen ab. An den jeweiligen Tatorten wurden Spuren gesichert. „Man guckt, ob es DNA-Supren gibt, die wir vielleicht zuordnen können“, erläutert Wever. Da es bisher keine Zeugenhinweise gibt, erschwert dies die Suche nach den Tätern. Die Fahrzeuge wurden jeweils nachts aufgebrochen. „Das geschieht fast lautlos“, erklärt die Polizeihauptkommissarin. Selbst, wenn die Scheiben der Autos eingeschlagen werden, verursacht das kaum Geräusche, denn die Scheiben seien nicht aus einfachen, sondern aus Sicherheitsglas. Daher entstünde kaum Lärm. Die Taten lassen zudem darauf schließen, dass hier kein Einzeltäter allein am Werk war.

Seit dem Wochenende ist es nun wieder still, was Diebstähle von Werkzeugen aus Autos angeht. Typisch, meint Sonja Wever. „Täter, die überörtlich agieren, bleiben nicht lange in einem bestimmten Umkreis, sondern ziehen weiter“, so die Polizistin.

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