Hundewiese

SPD stellt Antrag für Wiese und tobende Hunde in Herdecke

Am Sonntag 09.06.2019 wurde die neue Hundewiese in Gladbeck,Wittringen, aufgesucht. Bild zeigt: Foto:Andreas Hofmann/FUNKE Foto Services

Am Sonntag 09.06.2019 wurde die neue Hundewiese in Gladbeck,Wittringen, aufgesucht. Bild zeigt: Foto:Andreas Hofmann/FUNKE Foto Services

Foto: Andreas Hofmann / WAZ

Herdecke.  Neuer Anlauf: Die SPD Herdecke stellt für die Sitzung des Haupt- und Betriebsausschusses am Donnerstag den Antrag, eine Hundewiese einzurichten.

Die SPD-Fraktion stellt einen Antrag auf Hundewiesen in der Sitzung des Haupt- und Betriebsausschusses am 16. September. Der Antrag wurde bereits für die Sitzung am 20. Mai gestellt, aber pandemiebedingt auf die Sitzung des Haupt-und Betriebsausschusses in dieser Woche verschoben.

Der Antrag: Die Stadtverwaltung wird beauftragt, mögliche Flächen auszumachen, die als feste und eingezäunte Hundewiesen geeignet sind und den Hunden sowie ihren Eigentümer/innen für den Freilauf zur Verfügung gestellt werden.

Die Begründung: In der Stadt Herdecke leben ca. 1600 angemeldete Hunde. Für eine gesunde Sozialentwicklung sowie für die körperliche Gesundheit ist es für Hunde unverzichtbar, regelmäßigen freien Kontakt zu anderen Hunden zu haben. Hier lernen sie angemessenes Sozialverhalten und können sich spielerisch austoben. In Herdecke dürfen sich Hunde nur angeleint bewegen. Dies ist nicht artgerecht und entspricht nicht dem Tierwohl. Deshalb bittet die SPD-Fraktion die Stadtverwaltung, geeignete Flächen auszumachen und vorzustellen.

Vor einiger Zeit hatte sich aus der Bürgerschaft Anne Mertens – wie berichtet – um eine Fläche zur Einrichtung einer Hundewiese bemüht. Doch bei dem Unterfangen stellte das Frauchen von Mischling Finn fest, dass so gut wie keine öffentlich zugängliche Örtlichkeit in Herdecke für diese Idee zur Verfügung stehe und sich das Vorhaben auch auf privaten Grundstücken nicht umsetzen ließ.

Aus dem Rathaus hieß es unter anderem, dass beispielsweise die Gegend am Ruhrufer unterhalb des Friedrich-Harkort-Gymnasiums ein Überschwemmungsgebiet sei und sich deshalb nicht eigne.

Auf der Tagesordnung des Hauptausschusses in der Aula der Friedrich-Harkort-Schule (17 Uhr, Hengsteyseestraße 40) stehen zudem am Donnerstag einige Finanzthemen.

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