Ferienangebot

Trotz Corona: Stadt Herdecke froh über Abenteuerspielplatz

Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster, Karin Striepen als Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Holger Steiner vom Jugendamt, Jugendamtsleiterin Daniela Leogrande und Peter Niewrzol vom Jugendamt (hintere Reihe von links) mit  Kindern vom Abenteuerspielplatz.

Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster, Karin Striepen als Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Holger Steiner vom Jugendamt, Jugendamtsleiterin Daniela Leogrande und Peter Niewrzol vom Jugendamt (hintere Reihe von links) mit Kindern vom Abenteuerspielplatz.

Foto: Stadt Herdecke

Ende.  Jede Woche ausgebucht: 150 Kinder können 2020 am Abenteuerspielplatz der Stadt Herdecke teilnehmen. Am Kalkheck läuft manches anders als sonst.

Bis Ende der Woche läuft der diesjährige Abenteuerspielplatz der Stadt Herdecke noch am Kalkheck-Parkplatz. Neu in diesem Jahr ist die Teilnehmerbegrenzung auf maximal 50 Kinder pro Woche. Die angemeldeten Herdecker Kinder zwischen 6 und 10 Jahren dürfen nur eine Woche lang den Abenteuerspielplatz besuchen. Eltern dürfen das ASP-Gelände nicht betreten.

Auch das von ASP-Mitarbeitern zubereitete Mittagessen fällt in diesem Jahr aus. All das zählt zu den Corona-Maßnahmen, die das Team der Offenen Kinder- und Jugendarbeit den Angaben zufolge gewissenhaft umgesetzt hat. „Die Eltern haben sehr verständnisvoll reagiert. Wir haben die Kinder in unterschiedliche Farbgruppen eingeteilt und ihnen erklärt, dass sie bitte auch nur mit ihrer Gruppe aktiv spielen. Leider musste die beliebte Elternparty ausfallen. Zudem haben wir darauf geachtet, alle Spielmaterialien und Werkzeuge nach dem Gebrauch zu desinfizieren“, sagt Holger Steiner vom Jugendamt.

Dem Spaßfaktor hätten die strengeren Regeln jedoch keinen Abbruch getan. „Wir sind alle drei Wochen ausgebucht. Auch wenn die Buden aufgrund des Zeitmangels nicht mehr ganz so aufwendig dekoriert werden können, haben die Kids genauso viel Freude beim Hämmern und Bauen“, berichtet Steiner. Besonders beliebt sind die selbstgebastelten Schwedenstühle. „Jedes Kind wollte unbedingt so einen Stuhl aus Latten bauen“, freut sich Peter Niewrzol vom Jugendamt. „Eine schöne Erinnerung an diesen ganz besonderen Abenteuerspielplatz.“

Angespannte Lage, gute Organisation

Bürgermeisterin Dr. Katja Strauss-Köster überraschte jetzt gemeinsam mit der Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses, Karin Striepen, und der Jugendamtsleiterin Daniela Leogrande die Kids mit einem Eiswagen. „Es freut mich sehr, dass 150 Kinder an diesem schönen Erlebnis teilhaben durften und die Organisation trotz der angespannten Lage so reibungslos geklappt hat“, lobt Strauss-Köster das Team.

Jugendamtsleiterin Daniela Leogrande pflichtet ihr bei: „Auch ich möchte mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ASP dafür bedanken, dass sie dieses tolle Programm so kurzfristig auf die Beine gestellt haben. Sie haben sich super auf die Änderungen eingestellt und den Kindern eine erlebnisreiche Ferienzeit beschert.“

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