Familie

Unterstützung für Eltern in Wetter auch in der Krise

Gerade in den ersten Wochen und Monaten sind die Eltern auch ohne Krise für Hilfe dankbar.

Gerade in den ersten Wochen und Monaten sind die Eltern auch ohne Krise für Hilfe dankbar.

Foto: Patrick Pleul / dpa

Wetter.  Die „Frühen Hilfen“ in Wetter sind gerade in der Corona-Krise gefragt, denn der Alltag der Familien verläuft ganz anders.

Aus Rückmeldungen von Eltern konnten die Mitarbeiterinnen der „Frühen Hilfen“ erfahren, dass das Coronavirus insbesondere auch den gewohnten Alltag für Familien mit Neugeborenen und Kleinkindern verändert hat. Eltern haben derzeit nicht die Möglichkeit, ihre Vorstellungen, Pläne, Ideen und Wünsche, die sie in Bezug auf ihr Familienleben hatten und haben, zu verwirklichen.

Die Aktivitäten mit dem Kind und der Austausch mit anderen Eltern und Familien sind immer noch stark eingeschränkt und eine Teilnahme an Gruppenangeboten (Stillgruppen, Eltern-Kind-Gruppen, Eltern-Kind Cafés, Krabbelgruppen u.a.) derzeit nur eingeschränkt möglich. Viele Fragen der Eltern, die sonst auch durch die Fachkräfte in den Gruppenangeboten beantwortet werden, bleiben oft unbeantwortet.

Die „Frühen Hilfen“ in Wetter möchten Eltern mit ihren neugeborenen Kindern und Kindern bis zum 3. Lebensjahr in dieser außergewöhnlichen und schwierigen Zeit weiterhin zur Seite stehen und sie im Rahmen derzeit vorhandener Möglichkeiten informieren und sie in ihrem Elternsein unterstützen und begleiten. „Durch eine Anpassung der Gruppenangebote an die derzeitige Situation können ab der kommenden Woche zwei Eltern-Kind-Gruppen mit vorheriger Anmeldung starten“, so Stadtsprecher Jens Holsteg. Nähere Informationen erhalten Eltern unter den unten aufgeführten Kontaktdaten. Zudem stehen Eltern derzeit folgende Angebote im Rahmen der Frühen Hilfen“ zur Verfügung:

Willkommensbesuch

Seit Beginn der Corona-Pandemie konnten die Willkommensbesuche für Familien mit Neugeborenen, die in der Regel 5-8 Wochen nach der Geburt eines Kindes erfolgen, nicht mehr im persönlichen Kontakt über Hausbesuche stattfinden. Die Willkommenstasche wurde entsprechend dem ausdrücklichen Wunsch der Eltern an der Haustür überreicht. Es ist ein großes Anliegen der „Frühen Hilfen“, nun wieder allen Eltern den einfachen Zugang zur Begrüßungstasche mit den umfänglichen Informationsmaterialien und dem Begrüßungsgeschenk zu ermöglichen.

Ein Termin für die Übergabe der Willkommenstasche wird daher, wie in der Vergangenheit, im Willkommensanschreiben des Bürgermeisters Frank Hasenberg verbindlich mitgeteilt. Eltern entscheiden, ob sie das Angebot annehmen möchten. Die Angebote sind kostenlos und werden durch die Mitarbeiterinnen der Frühen Hilfen bedarfsgerecht initiiert und begleitet und von tatkräftigen Ehrenamtlern unterstützt.

Persönliche Beratung

Ebenso besteht auch die Möglichkeit, mit den Mitarbeiterinnen der „Frühen Hilfen“ per Mail oder telefonisch einen Termin für ein persönliches Gespräch zu vereinbaren. Der persönliche Kontakt kann sowohl im Freien, zum Beispiel auf dem Balkon, auf einem Spielplatz oder in den Räumlichkeiten des Fachdienstes Jugend und selbstverständlich unter Berücksichtigung der gegenwärtig geltenden Hygienevorschriften stattfinden.

Telefonische Beratung

Die Mitarbeiterinnen stehen den Eltern für alle Fragen rund um das Zusammenleben mit einem Säugling und/oder Kleinkind selbstverständlich auch per Mail und telefonisch zur Verfügung. Familienhebamme Bei Bedarf und auf Wunsch der Familien stellen die „Frühen Hilfen“ auch den Kontakt zu einer Familienhebamme her, die, ergänzend oder im Anschluss an die allgemeine Hebammenbetreuung, Familien bis zum 1. Lebensjahr eines Kindes begleiten kann. Die Inanspruchnahme einer Familienhebamme ist kostenlos.

Kontakt: Stadt Wetter (Ruhr) Fachdienst Jugend Frau Elvira Ahlburg-Lemke Tel.: 02335 840354 E-Mail: elvira.ahlburg-lemke@stadt-wetter.de Frau Annika Larisch Tel.: 02335 840362 E-Mail: annika.larisch@stadt-wetter.de

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