Soziales

Urlaub fördert das Wohlbefinden kranker Kinder aus Herdecke

Der Verein Sterntaler hat 15 Patienten der Kinderklinik und ihre sechs Betreuer bei ihrem Antritt der 28. Therapeutischen Segelfreizeit am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke verabschiedet.  

Der Verein Sterntaler hat 15 Patienten der Kinderklinik und ihre sechs Betreuer bei ihrem Antritt der 28. Therapeutischen Segelfreizeit am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke verabschiedet.  

Foto: Sterntaler

Herdecke.  Für die Kinder ist dieser Sommerurlaub nicht nur eine willkommene Abwechslung vom Alltag, sondern hilft auch Kraft zu schöpfen.

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Im Sommer verreisen – das ist für viele Kinder in den großen Ferien fast schon selbstverständlich, aber eben nicht für alle. Verreisen, Neues von der Welt und sich kennenzulernen, Spaß zu haben und sich zu erholen, ist gerade auch für Kinder mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen wichtig. Der Sterntaler e.V. freut sich, dass in diesem Jahr zum 28. Mal die Therapeutische Segelfreizeit stattfinden kann.

Am Wochenende startete der Bus mit 15 erwartungsvollen Patienten der Kinderklinik und ihren sechs Betreuern, vollgepackt mit Lebensmitteln und den benötigten Dingen für die nächsten zwei Wochen in Richtung Kappeln an der Schlei, wo sie an Bord des Traditionsseglers „Fortuna“ gehen.

Zum Betreuerteam gehören eine Ärztin, eine Krankenschwester, zwei Therapeutinnen und zwei Pädagogen. Die Crew des Schiffes wird sowohl die Kinder als auch die Betreuer einweisen, und alle werden als Teil der Seemannschaft Hand anlegen, wenn sie mit der „Fortuna“ durch die dänische Ostsee kreuzen. Obwohl die Kinder ihre Handys und elektronisches Spielzeug zu Hause lassen sollten, wird an Bord keine Langeweile aufkommen.

Ein strukturierter Tagesablauf mit Küchen- und Aufräumdiensten, therapeutischen Einheiten, Ausflügen und Freizeitaktivitäten wird neben dem Segeln dafür sorgen, dass sich wohl an Bord fühlen. Besonders das allabendliche Vorlesen und Musizieren vor dem Schlafengehen war bisher bei allen sehr beliebt.

Rückzugsmöglichkeiten sind da

Neben den gemeinsamen Aktivitäten hat der Einzelne, wenn er es möchte, selbstverständlich auch die Möglichkeit, sich einmal zurück zu ziehen. Die Rückmeldungen der Eltern bestätigen das Konzept der Therapeutischen Sterntaler—Segelfreizeit. Sie erlebten ihre Kinder nach der Rückkehr als nachhaltig gestärkt und berichteten von positiven Auswirkungen auf deren Gesundheit. „Allen Spendern, die dieses Projekt ermöglichen, möchte der Verein an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön – auch im Namen der vielen bisherigen Teilnehmer und deren Familien – aussprechen“, so die Vorsitzende des Vereins Gudrun Dannemann .

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